Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Meistbegünstigung im modernen Völkerrecht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Meistbegünstigung im modernen Völkerrecht

Monograph

Identifikator:
1826613951
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217394
Document type:
Monograph
Author:
Bonhoeffer, Klaus http://d-nb.info/gnd/119486512
Title:
Die Meistbegünstigung im modernen Völkerrecht
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Springer
Year of publication:
1930
Scope:
64 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Das Ziel des Meistbegünstigungsanspruches
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Meistbegünstigung im modernen Völkerrecht
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Begriff der Meistbegünstigungsklausel
  • III. Die Voraussetzungen des Meistbegünstigungsanspruchs
  • IV. Das Ziel des Meistbegünstigungsanspruches
  • V. Besonderheiten der bedingten Meistbegünstigungsklausel (Reziprozitätsklausel)
  • VI. Das Anwendungsgebiet der Meistbegünstigungsklausel
  • VII. Das Problem der grundsätzlichen Geltung des Meistbegünstigungsprinzips

Full text

$8. Der Anspruch auf Gleichbehandlung. 37 
at 
n 
1l- 
Su 
N 
me 
n 
ed 
Ss 
e 
Q 
Gleichheitsverhältnis könnte sofort ohne Vertragsverletzung durch eine 
Privilegierung dritter Staaten gestört werden. 
Die „pro-futuro“-Wirkung wird in den Handelsverträgen oft beson- 
ders hervorgehoben. Vgl. Handelsvertrag zwischen dem Deutschen Reich 
und Schweden vom 14. Mai 1926, RGBL. IT, 1926, 5. 383: 
Art. 13: ... „Ebenso soll jede späterhin einer dritten Macht 
zugestandene Begünstigung und Befreiung sofort bedingungslos und 
ohne weiteres dem anderen vertragschließenden Teile zustatten 
kommen.‘ 
[n anderen Verträgen hat man von einer besonderen Erwähnung 
abgesehen. In Anbetracht der allgemeinen Inkonsequenz der Termino- 
logie in den Handelsverträgen läßt sich daraus noch nicht schließen, 
daß die Meistbegünstigungsklausel nur „pro praeterito‘“ wirken solle, 
wo die Wirkung „pro futuro“ nicht ausdrücklich vereinbart worden 
istl. — SCHWEINFURTE? will für die „pro-futuro‘“-Wirkung anführen, 
daß Verträge und somit auch Handelsverträge dazu bestimmt seien, 
ihre Wirkung in der Zukunft zu zeitigen. Das gelte auch von der Meist- 
begünstigungsklausel. Dem ist entgegenzuhalten, daß ja auch die 
Meistbegünstigung „pro praeterito“ ihre Wirkung für die Zukunft hat, 
indem sie den Zustand der Zeit des Vertragsschlusses für die Dauer 
fixiert. Richtig ist jedoch, daß eine derartige Klausel die Gleichheit 
der Konkurrenzbedingungen nur für den Zeitpunkt des Vertragsschlusses 
gewährt. Der verpflichtete Staat kann unmittelbar nach Abschluß des 
Vertrages die Konkurrenz des berechtigten Staates erschweren, ohne 
sich einer Vertragsverletzung schuldig zu machen. Er gewährt die 
Meistbegünstigung, um sie im nächsten Augenblick wieder entziehen 
zu können. 
M. E. genügt es, zugunsten der „pro-futuro‘-Wirkung festzustellen, 
daß jedenfalls heute die Meistbegünstigungsklausel für die Dauer des 
Vertrages die Beziehungen der beteiligten Staaten zueinander auf dem 
Fuße der Gleichberechtigung regeln will, Diese Funktion verlangt aber, 
wie festgestellt, die „pro-futuro‘“-Wirkung, deren Ausschluß die Meist- 
begünstigungsklausel nicht nur beschränken, sondern qualitativ völlig 
verändern, nämlich in einen formellen Verweisungssatz verwandeln 
würde. Dies bedürfte einer besonderen Hervorhebung in der Meist- 
begünstigungsklausel®. 
1 Vgl. z. B. HAUTEFEUILLE: Histoire du Droit maritime international t. VI. I. 
$3, S. 300, ferner PRADIER FoDErE: Traite€ de Droit international publique. 
LV, S. 394. . . nn 
2 SCHWEINFURTH: a. a. O. S. 35 Er müßte m. E. danach die Möglichkeit einer 
Meistbegünstigungsklausel pro praeterito überhaupt leugnen. 
8 So die Praxis. Vgl. ferner v. MELLE: Holtzendorffs Handbuch S. 204. VISSER: 
a. a. O0. 5. 83.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Arbeiterfrage in Der Südrussischen Landwirtschaft. Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung, 1908.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.