Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Meistbegünstigung im modernen Völkerrecht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Meistbegünstigung im modernen Völkerrecht

Monograph

Identifikator:
1826613951
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217394
Document type:
Monograph
Author:
Bonhoeffer, Klaus http://d-nb.info/gnd/119486512
Title:
Die Meistbegünstigung im modernen Völkerrecht
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Springer
Year of publication:
1930
Scope:
64 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Das Ziel des Meistbegünstigungsanspruches
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Meistbegünstigung im modernen Völkerrecht
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Begriff der Meistbegünstigungsklausel
  • III. Die Voraussetzungen des Meistbegünstigungsanspruchs
  • IV. Das Ziel des Meistbegünstigungsanspruches
  • V. Besonderheiten der bedingten Meistbegünstigungsklausel (Reziprozitätsklausel)
  • VI. Das Anwendungsgebiet der Meistbegünstigungsklausel
  • VII. Das Problem der grundsätzlichen Geltung des Meistbegünstigungsprinzips

Full text

$ 9. Beispiele aus der handelspolitischen Praxis, 45 
berechtigten Staat noch nicht verdrängt ist, und der Export des be- 
rechtigten Staates mit Rücksicht auf seine Produktionsverhältnisse und 
dergleichen noch steigerungsfähig ist. 
In der absoluten Bezifferung des Kontingents liegt also schon die 
Diskriminierung. Eine ‚Gleichbehandlung‘ wäre demnach nur dann 
gewährleistet, wenn das einem Staate eingeräumte Kontingent nach 
dessen jeweiligem Anteil an der Gesamteinfuhr der betreffenden Waren- 
art bemessen würde. Da dieser Anteil nicht konstant ist, wäre er 
laufend auf Grund der Außenhandelsstatistik festzusetzen. Daß dies in 
der Praxis Unbequemlichkeiten mit sich bringt, kann an der Rechts- 
lage nichts ändern. 
4. Das Versprechen der meistbegünstigten Zollbehandlung ist prak- 
tisch wertlos, wenn die Ware im Gebiete des verpflichteten Staates 
auf dem Wege bis zum Bestimmungsort bei den Eisenbahnen höher 
tarifiert wird als die gleichen Waren eines anderen Staates. Ebenso 
wird der Vorteil einer auf Grund der Meistbegünstigungsklausel erfolg- 
ten Zollherabsetzung wieder aufgehoben, wenn der verpflichtete Staat 
die ausländische Ware mit einer inneren Sonderabgabe belegt. Selbst- 
verständlich kann der berechtigte Staat sich gegenüber solchen Maß- 
nahmen des „administrativen Protektionismus‘“1 auf die Meistbegün- 
stigungsklausel nur berufen, wenn sie sich unmittelbar auch auf die 
weitere Behandlung im Gebiete des verpflichteten Staates bezieht, 
was allerdings meist der Fall ist. Auch auf diesem Gebiet begegnet 
man wie bei der Zollbehandlung denselben Versuchen der einzelnen 
Staaten, sich der Meistbegünstigungsverpflichtung durch eine for- 
melle Gleichbehandlung, aber materielle Diskriminierung des berech- 
tigten Staates zu entziehen. Für gewisse von der Grenze des begünstig- 
ten Staates ausgehende Eisenbahnstrecken werden z. B. häufig niedrigere 
Frachttarife festgesetzt und so der berechtigte Staat. diskriminiert. 
Rechtlich bieten diese Fälle jedoch nichts Neues. 
5. Die hier vertretene Auffassung, daß die Meistbegünstigungs- 
klausel nicht zur formellen Anwendung der vom verpflichteten Staate 
aufgestellten Behandlungsgrundsätze auf den berechtigten Staat, son- 
dern zur Aufstellung von Behandlungsgrundsätzen verpflichtet, durch 
welche die Konkurrenzbedingungen für den berechtigten Staat nicht 
erschwert werden, führt zu Ergebnissen, die sich mit der gegenwärtigen 
handelspolitischen Praxis nicht immer vertragen. Auch läßt sich nicht 
L Die Internationale Handelskammer versteht hierunter „toutes les mesures qui 
ont directement ou indirectement pour but d’entraver abusivement l’importation 
les marchandises 6trang&res ou de les exclure‘‘. — Vgl. La Chambre et le Developpe- 
ment de la Politique de la Conference Economique Internationale, Memorandum 
presente au Comite consultatif de l’Organisation &conomique de la Delegation de la 
Chambre de Commerce Internationale, April 1928.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Meistbegünstigung Im Modernen Völkerrecht. Springer, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.