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La defensa social

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Bibliographic data

fullscreen: La defensa social

Monograph

Identifikator:
1827036052
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221296
Document type:
Monograph
Author:
Uribe, Antonio José http://d-nb.info/gnd/1055157581
Title:
La defensa social
Place of publication:
Bogota
Publisher:
Impr. Nacional
Year of publication:
1929
Scope:
50 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[I.] La defensa social
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Pommersche Landbund
  • Title page
  • Die Pommern-Konferenz des Deutschen Landarbeiter-Verbandes
  • Material zur Beurteilung der Vorgänge in Pommern
  • Maßregelungen im Pommern
  • Aus der Preußischen Landesversammlung
  • Gegenmaßnahmen der Regierung
  • Schlußbemerkungen

Full text

Ktabund einen 50-Markscheiii in die Hand drückten, um ihn zu bestimmen, 
daß keine Schlichtungsausschuß-Sitzung stattzufinden brauche. Er hat 
ihnen die richtige Abfuhr zuteil werden lassen, indem er sich umdrehte und 
sie stehen ließ. Also dieselben Arbeitgeber, die zuerst mit dem schwersten 
Geschütz gegen Klabund aufgetreten waren, und jede Takifverhandlung ab- 
lehnten, wenn er dabei wäre, haben ihm kurz darauf 50 Mark in die Hand 
drücken wollen! .— In Stolp haben wir es mit dem Hinterpommerschen 
Landwirte-Bereiu zu tun. Als wir eine Besprechung mit ihnen hatten, 
wegen der Arbeitsgemeinschaft, sagte der Führer von Below, wir müßten 
unbedingt zur Arbeitsgemeinschaft kommen. Kaum 14 Tage später wurden 
aus seinem Gute so und so viele Arbeiter entlassen. Theorie und Praxis! 
Auf der einen Seite will man die Arbeitsgemeinschaft, um zu Ruhe und 
Frieden zu kommen, auf der andern Seite wirst man die Leute auf die 
Straße. So sehen die führenden Leute im Hinterpommerschen Landwirte- 
Verein und im Pommerschen Landbund aus. Dieser sagt immer, er wäre 
eine rein wirtschaftliche Organisation. Das trifft nicht zu. Aus allen 
Flugblättern geht hervor, daß es sich um politische Treibereien handelt. — 
In- Belgard haben die Arbeitgeber auch alles getan, um die Verhand 
lungen zu verschleppen. Nachdem man sich schließlich mit vieler Mühe 
über die Sätze einig geworden war, erklärten die Arbeitgeber, sie könnten 
den Tarif nicht unterzeichnen, sie müßten ihn noch ihren Auftraggebern un 
terbreiten. Von uns verlangten sie eine Kaution von 300 000 Mk. Hier 
ist der Herr von Kleist der ausgesprochene Führer der Arbeitgeber, der sich 
durch sein diktatorisches Benehmen hervortut. Schließlich entwickelten sich 
die Tinge ä la Schivelbein, es mußte zur Explosion kommen. Wir haben 
den Streik nicht veranlaßt, der Streik mußte infolge der ungeklärten Lage 
aus sich heraus kommen. Auf 44 Gütern haben die Kollegen gestreikt, die 
Schuld lag wiederum am Pommerschen Landbund. Wir wollen nicht 
prophezeien, aber fest steht, daß wir in Pommern einer ganz ernsten Zeit 
entgegengehen. Bisher standen uns zwei Organisationen gegenüber, der 
Verein der Hinterpommerschen Landwirte und der Pommersche Landbund. 
Jetzt ist der Verein tzinterpommerscher Landwirte nicht mehr vorhanden, 
er ist untergetaucht im Pommerschen Landbund. Nicht die gemäßigte Rich 
tung, sondern die schärfere Richtung hat die Oberhand behalten. Der 
Führer ist Herr von Kleist. Aber auch die gemäßigtere Richtung ist nicht 
dafür, Arbeitsgemeinschaften auf paritätischer Grundlage abzuschließen. 
Wenn es also nicht dazu kommt, ist es nicht unsere Schuld. Es liegt uns 
fern, irgend eine Drohung auszusprechen. Wir haben immer auf dem 
Standpunkt gestanden, daß wir selbst Werte produzieren müssen, weil 
Deutschland nicht das vom Ausland bekommt, was es zum Unterhalt seiner 
Wirtschaft braucht. Wir haben unser Möglichstes getan, um zu einer Ver 
ständigung mit den Arbeitgebern zu kommen, da es nicht möglich war, fällt 
die Schuld ans jene Leute zurück. Wir werden mit schwerer Sorge in die 
nächsten Tarifverhandlungen eintreten. Kollege Schmidt hat recht, wir 
müssen den Dingen nüchtern gegenübertreten, damit wir nicht in bolsche 
wistische Verhältnisse hineinaeraten. Das müssen wir tun aus Vernunft- 
gründen im Interesse der Arbeiterbewegung. Die Waffe, die uns zur Ver 
fügung steht, wird unwirksam gemacht, wenn es an den verschiedensten 
Stellen aufloht. Unbedingte Geschlossenheit auf unserer Seite ist notwen 
dig. Wir können den Leuten nicht imponieren, wenn wir ihnen ein Bild 
der Zerrissenheit zeigen, sondern nur durch unsere Geschlossenheit. —- Nun 
ist die Frage, wie können wir die Dinge ändern. Damit müssen mir uns 
bei Zeiten beschäftigen, damit wir nicht vor vollendeten Tatsachen stehen. 
19
	        

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Der Pommersche Landbund. Vorstand des Deutschen Landarbeiter-Verbandes, 1920.
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