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Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

Full text: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1828236004
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-249926
Document type:
Monograph
Title:
Secretarial practice
Edition:
fourth edition
Place of publication:
Cambridge
Publisher:
W. Heffer & Sons Ltd
Year of publication:
1930
Scope:
viii, 987 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter XIX. Reconstruction and schemes of arrangements
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

Einleitung. 
1. Gegenstand und Gliederung der Soziologie. 
L. Daß sich eine Wissenschaft in einem unfertigen Zustande befindet, 
hat nichts Auffälliges an sich. Dagegen ist es ein ungewöhnliches Schau- 
spiel, wenn ein Erkenntnisgebiet von allen möglichen Seiten als eine fer- 
tige Wissenschaft angesprochen und behandelt wird, während es in Wirk- 
lichkeit kaum über die ersten Anfänge einer solchen hinausgekommen 
ist. In dieser merkwürdigen Lage befindet sich die Soziologie. Alle Welt 
spricht von der Soziologie als einer fertigen Wissenschaft. Es gibt Kon- 
gresse und Gesellschaften, Lehrstühle und Institute für sie; und die 
beteiligten Personen vertreten stillschweigend oder ausdrücklich die eben 
genannte Auffassung. In Wirklichkeit aber könnte man mit denjenigen 
einschlägigen Erkenntnissen, die spezifisch soziologischer Natur sind und 
nicht etwa Gebieten angehören, die anerkanntermaßen zu anderen Dis- 
ziplinen zu zählen sind, kaum ein paar Bände füllen. Der Sachverhalt 
erinnert an Andersens bekanntes Märchen von dem Kaiser, an dem alle 
Welt seine schönen Kleider zu rühmen weiß, während er in Wirklichkeit 
gar keine trägt. 
Zu erklären ist dieser merkwürdige Widerspruch wohl daraus, daß 
die Soziologie nicht nur einem immanenten Erkenntniswillen (d. h. einem 
von Haus aus unmittelbar auf ihren Gegenstand gerichteten Erkenntnis- 
willen) entsprungen ist — denn ein reiner Forschungswille würde mehr 
in der Stille seinem Ziele nachgehen —, sondern noch andere Motive 
(also Fremdinteressen) für ihren heutigen Zustand mit verantwortlich 
sind. In der Tat sprechen bei der Soziologie teils praktische Motive, 
teils Bedürfnisse anderer Wissenschaften von Anfang an bis auf den heu- 
tigen Tag mit. Es haben eine Fülle der verschiedensten Interessen zur 
Entstehung und Entwicklung dessen, was unter Soziologie verstanden 
wird, zusammengewirkt; und bei ihrer Verschiedenartigkeit war die 
innere Einheit und Geschlossenheit des neuen Gebildes von vornherein 
in Frage gestellt. So wollte Comte die Geschichte der Menschheit auf all- 
gemeine Gesege bringen und dadurch ihr Schicksal vorausbestimmen. 
Ein zweiter Antrieb entsprang der Einsicht in die Bedeutung des Milieus. 
Weiter wirkte Marx stark ein mit seiner Lehre vom Über- und Unterbau. 
Vierkandt, Gesellschaftslehre.
	        

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Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
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