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Der Weltmarkt 1913 und heute

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltmarkt 1913 und heute

Monograph

Identifikator:
1830466488
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221601
Document type:
Monograph
Author:
Levy, Hermann http://d-nb.info/gnd/117670448
Title:
Der Weltmarkt 1913 und heute
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 116 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Umgruppierung des Weltmarktes nach dem Kriege
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltmarkt 1913 und heute
  • Title page
  • Contents
  • I. Chronische Weltwirtschaftskrisis und verringertes Welthandelsvolumen
  • II. Die Verringerung des weltwirtschaftlichen Warenaustausches als Folge der Desorganisation der Weltwirtschaft
  • III. Die Verringerung des weltwirtschaftlichen Warenabsatzes als Wirkung der verstärkten Selbstversorgung
  • IV. Die Umgruppierung des Weltmarktes nach dem Kriege
  • V. Zusammenfassung und Perspektiven

Full text

9 
durch Anwendung der amerikanischen Technik unter anderm „die 
Qualität des Produktes zu heben“. Gerade in der heute noch be- 
stehenden Unmöglichkeit, hochwertige Qualitätswaren herzustellen, 
liegt — auch nach dem Balfour-Bericht — für europäische Indu- 
strien die unbegrenzte Möglichkeit in den Vereinigten Staaten.%) 
Eine Verwechslung der durch mechanisierte Arbeitsteilung verbil- 
ligten Massenerzeugung mit „Qualitäts‘“-Verbesserung wäre verhäng- 
nisvoll. Aber — davon zunächst abgesehen — ist es sehr fraglich, 
ob die Anwendung amerikanischer Mechanisierungsmethoden in 
Europa angebracht sein würde. Sie sind in den Vereinigten Staa- 
ten durch ganz bestimmte Umstände bedingt, die in Europa vor 
der Hand noch fehlen. Dazu gehört das Vorhandensein eines ein- 
heitlich abgeschlossenen Massenabsatz-Marktes im Lande selbst, die 
Zerschlagung der Erzeugungsprozesse in weit voneinander entfernt 
liegende Zentren, sowie die Trennung (Dezentralisierung) von Er- 
zeugung- und Konsumstätte in einem in Europa ungekannten Maß- 
stab. Beides hatte in Amerika die Konzentration sowohl der Er- 
zeugung wie des Bedarfs zur Folge, schuf damit erst die Möglich- 
keit des amerikanischen Riesenbetriebs, der seine Massenerzeugung 
auf weite Entfernung an einen zentralisierten und standardisierten 
Bedarf absetzt, während in Europa der Bedarf zum großen Teil 
lokal zersplittert ist, durch Geschmack und Volkscharakter diffe- 
renziert erscheint und daher gar nicht einer Massenbefriedigung 
unterworfen werden kann. Dazu kam in Amerika der Druck, die 
teure Arbeit durch arbeitsparende Maschinerie wo und wie irgend- 
möglich zu ersetzen. Alles das hat der amerikanischen Technik ihr 
spezifisches Gepräge gegeben.®!) Selbstverständlich wird man auch 
in Europa alles tun müssen, um technisch nicht „rückständig“ zu 
bleiben. Aber von dieser Forderung grundverschieden ist die Tat- 
sache, daß fortgeschrittene Technik kein „Selbstzweck“ ist, sondern 
daß ihre Anwendung durchaus von ihrer rentablen wirtschaftlichen 
Verwertbarkeit abhängt. Wo die Bedingungen einer Verapparatung 
des wirtschaftlichen Lebens gegeben waren, hat die Union früh- 
zeitig auch in Europa Märkte erobert. wie etwa auf dem. Gebiet 
Ihre Anwendbarkeit in Europa 
90) a. a. O. S. 456, 
91) Vgl. Levy, Die Vereinigten Staaten als Wirtschaftsmacht. 1923. 
S, 54411.
	        

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Der Weltmarkt 1913 Und Heute. Teubner, 1926.
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