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Der Weltmarkt 1913 und heute

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltmarkt 1913 und heute

Monograph

Identifikator:
1830466488
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221601
Document type:
Monograph
Author:
Levy, Hermann http://d-nb.info/gnd/117670448
Title:
Der Weltmarkt 1913 und heute
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 116 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Verringerung des weltwirtschaftlichen Warenaustausches als Folge der Desorganisation der Weltwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltmarkt 1913 und heute
  • Title page
  • Contents
  • I. Chronische Weltwirtschaftskrisis und verringertes Welthandelsvolumen
  • II. Die Verringerung des weltwirtschaftlichen Warenaustausches als Folge der Desorganisation der Weltwirtschaft
  • III. Die Verringerung des weltwirtschaftlichen Warenabsatzes als Wirkung der verstärkten Selbstversorgung
  • IV. Die Umgruppierung des Weltmarktes nach dem Kriege
  • V. Zusammenfassung und Perspektiven

Full text

Die hohen Steuern 
29 
sind. An dieser Belastung sind „Sieger“-Länder ebenso beteiligt 
wie Besiegte. Es ist eine bekannte historische Erscheinung, daß ge- 
wonnene Kriege einer stärkeren Berücksichtigung der sozialen 
Wünsche der Massen entgegenkommen. Die Massen, welche sich 
zur „Erringung des Sieges“ bereitgefunden haben, verlangen als 
Gegengabe eine stärkere staatliche Fürsorge und pflegen sie zu er- 
halten. Allein 70 Millionen Pf. Sterling, also 1400 Millionen Gold- 
mark wurden für die Jahre 1923/24 von dem englischen Ministry 
of Pensions an. Kriegspensionen und Unterstützungen gefordert. Die 
neuen Arbeitslosenversicherungsgesetze (1920—1923) belasten den 
englischen Staat mit 3°/3—86%/, Pence pro Arbeitslosen in der Woche, 
während über die gewaltige Steigerung derselben seit 1913 (heute 
ca. 1300000) bereits von uns berichtet wurde. Im Budget Groß- 
britanniens figurierte im Budgetjahre vor dem Kriege auf der Aus- 
gabenseite der Voranschlag mit 199011000 Pf. Sterling, im Jahre 
1924 dagegen mit nicht weniger als 829 759 000%, und dabei war diese 
Ziffer bereits ein wesentlicher Rückgang gegenüber den Vorjahren. 
Dieses Mehr mußte in erster Linie durch Einkommensteuererhöhung 
gedeckt werden, Die Einnahmen aus dieser und ihr verwandter 
Steuern betrugen im Jahre 1913/14 (Budgetjahr) 47241000 Pf. Ster- 
ling, dagegen im Jahre 1923/24 333180000 Pf. Sterling, während 
die Einnahmen aus indirekten Steuern sich keineswegs in diesem 
Tempo erhöhten.?) Nach allem, was wir bereits. über die Lage der 
englischen Wirtschaft und insbesondere des englischen Handels und 
der Industrie sagen konnten, ist diese Mehreinnahme nicht etwa aus 
einer entsprechenden Steigerung des Reineinkommens erzielt wor- 
den, sondern lediglich durch ein stärkeres Anziehen der Steuer- 
schraube. Es ist angesichts dieser Belastung der Industrie durch- 
aus nicht verwunderlich, wenn alle englischen Industrieverbände 
— voran der Spitzenverband: die Federation of British Industries — 
eine Herabsetzung der Besteuerung als grundlegendes Erfordernis 
der Ermäßigung der Erzeugungskosten bezeichnen.?) 
In den „besiegten“ Ländern kommt zu dem Erfordernis einer er- 
35) Vgl. für die Angaben über englische Sozialausgaben und Finan- 
zen Statesmans Yearbook 1925. S. 32—833, 34 u. 38. 
36) Vgl. einen beachtenswerten Aufsatz von Dr. v. Kries: „Die Zu- 
kunft der englischen Industrie.“ Arbeitgeber vom 1. August 1925. S.369,
	        

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Der Weltmarkt 1913 Und Heute. Teubner, 1926.
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