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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1830571079
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221162
Document type:
Monograph
Title:
Iceland 1930
Edition:
2. ed.
Place of publication:
Reykjavík
Publisher:
Ríkisprentsmiđjan Gutenberg
Year of publication:
1930
Scope:
193 S.
Tab., Kt., Taf.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Rural husbandry
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ I. Verteilung der Hausinduftrie 
65 
Da(z Bücher einer Durchforfchung der Abfatzverhältniffe im Verlags 
fyftem, deren wirtschaftlicher Wert von niemand geleugnet wird, das Wort 
redet, ift fehr verftändlich bei feiner charakteriftifchen Auffaffung unferes 
Problems. Er legt, wie früher (S. 19) fchon hervorgehoben wurde, den Haupt 
akzent auf das Verlagsfyftem und hat, wie er felbft fagt, im Artikel 
„Gewerbe“ des Handwörterbuchs der Staatswiffenfchaften das Wort „Haus- 
induftrie“ möglich ft vermieden und das allein richtige „Verlag“ in fein 
hiftorifches Recht wieder eingefetzt, um dadurch in den Kern der Sache ein 
zuführen und auf das wiffenfchaftlich Bedeutfame aufmerkfam zu machen. 
Andern bleibt es unbenommen, eine Teilfeite des Verlagsfyftems herauszu 
greifen, nämlich das Arbeitsverhältnis im Verlagsfyftem, das Bücher felbft 
Hausinduftrie nennt, und diefe zur Grundlage ihrer Unterfuchungen zu machen. 
Der heutige Sprachgebrauch, der in erfter Linie das Wort Hausinduftrie kennt 
und unter ihr das Arbeitsverhältnis im Verlagsfyftem verfteht, gibt ihnen ein 
Recht dazu. Auch die vorliegende Schrift ftellt fich auf diefe Grundlage, wie 
im Titel uni in der ganzen Anlage zum Ausdruck gebracht wird. Dafz da den 
Lebensverhältniffen der im Arbeitsverhältnis der Hausinduftrie Stehenden 
befondere Beachtung gefchenkt wird und demgegenüber die Schilderung der 
Abfatzorganifation ftark in den Hintergrund tritt, ift ganz natürlich; das Gegen 
teil wäre geradezu unverftändlich. 
Nun legt Bücher auch grofzen Wert auf eine Darftellung der Abfatz 
verhältniffe hinfichtlich der praktifchen Löfung des Heimarbeit 
problems. „Aus dem Zirkulationsprozefz des fertigen Produktes“, fchreibt 
Bücher, „leiten fich die Eigentümlichkeiten ab, welche die Hausinduftrie 
fo vorteilhaft vor dem Handwerk auszeichnen : die ftofzweife Überfpannung 
der Produktion, die fchweren Krifen, das Truckfyftem, die Abrechnungsmilz 
bräuche, die niedern Arbeitslöhne, die ungeregelte Arbeitszeit, die Frauen- 
und Kinderarbeit, die wucherifchen Schuldverhältniffe, die ganze foziale 
Hoffnungslofigkeit ihrer Arbeiter.“ x ) Und an einer andern Stelle: 2 ) „Inder 
Tat liegt die Stelle, von der aus man den Übelftänden der Heimarbeit allein 
beikommen kann, beim Verlag, nicht bei der Hausarbeit felbft 
Bei der Organifation des Abfatzes ift der Hebel einzufetzen,“ womit vor allem 
die Feftlegung von Mindeftlöhnen gemeint ift. 
Gewifz ift die Lage der Heimarbeiterfchaft durch den Zirkulationsprozefz, 
die Abfatzorganifation, verurfacht, aber nur zum Teil. Für die Lage der Fabrik 
arbeiter liegt diefelbe Urfache vor. Und foweit fich der Heimarbeiter un- 
* 
*) Art. „Gewerbe“ im Handwörterbuch der Staatswiffenfchaften IV 3 . 
2 ) Art. „Hausinduftrie“ im Wörterbuch der Volkswirtfchaft I 3 . 
Koch 2 , Die deutfehe Hausinduftrie 
5
	        

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