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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

Full text: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
1830571079
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221162
Document type:
Monograph
Title:
Iceland 1930
Edition:
2. ed.
Place of publication:
Reykjavík
Publisher:
Ríkisprentsmiđjan Gutenberg
Year of publication:
1930
Scope:
193 S.
Tab., Kt., Taf.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Rural husbandry
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

385 
25 
losoph kommen und einfach umwerten. Höchstens Dogmen 
lockern.“ 
Ein Hausierer, jetzt Schlosser: „Ich kann es verstehen, 
weshalb Nietzsche den Zarathustra brauchte. Weshalb sagt 
Nietzsche nicht: Ich bin Zarathustra? Weshalb das zweifel 
hafte Wort „Tugend“? Drängt nicht unser Inneres, unser ganzes 
Triebleben nach Harmonie, nach Schönheit? Können wir tu 
gendhaft sein? Reste aus dem Christentum. Wer Nietzsche 
verstehen kann, hat schon eine Grundlage dazu in sich. Man 
soll ihn nicht kritisieren. Mein Empfinden war überdies immer: 
Wer ihn versteht, wird ihn unzertrennt hinnehmen. Die prak 
tische Seite des Lebens sucht den .ganzen Nietzsche, auch in 
dieser Hinsicht, zu rubrizieren, und da ist es mir sehr erklär 
lich, warum Nietzsche sich nicht in die Sozialistenmenge hinein- 
begiebt. Letztere bekämpft in ihrem Ziel nur die Hemmnisse 
und Verkehrtheiten, die den vom Tier abgestammten Menschen 
an der Gelegenheit hindern, sich auszuleben und seine Form 
dadurch zu entwickeln. Diese Hindernisse bestehen zumeist 
in sehr realen menschlichen und unmenschlichen Dingen und 
entwickelten Zuständen, in die hineinzugreifen für dieses reine 
Genie Nietzsche eine demütigende Forderung wäre.“ 
„Nietzsche erscheint mir die Verkörperung des Übermen 
schen, der es fertig brachte, frei von aller Metaphysik und über 
die eigenen Instinkte hinaus die letzten Konsequenzen auszu 
denken. Ich liebe die Nietzschemenschen, die mit frohem Ge- 
genwartsverstande heiter die Erde beleben, die dareinpassen, 
wie eine harte Erika in die Heide. Ich folgte ihm treulich, 
trage eine ganze Bibliothek im Kopf herum, da ich keinen 
Freund fand, der das gleiche Empfinden teilte. So leide ich 
innerlich an dem Ballast Nietzscher Theorien, die nur unter 
drückte, gepeinigte Kraft bedeuten.“ 
Ein Fraiser: „Ich habe Nietzsche gelesen mit dem bekann 
ten heißen Bemühn, das Buch aber aus der Hand gelegt mit 
dem Gedanken: Ich habe nicht nötig, mich in dieses Ge 
dankenlabyrinth hineinzuzwängen. Wenn ich Stimmungen habe, 
welche meine Seele zu den sogenannten Höhen tragen, dann 
kommt gleich hinterher das bittere Empfinden, als Anhängsel 
der Maschine und als bloßes Pflichttier ist Nietzsche .über 
flüssig. Der Prolet ist am glücklichsten, wenn er nicht denkt.“
	        

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Das Finanzsystem Des Deutschen Reiches in Politischer Und Wirtschaftlicher Beziehung. Poeschel, 1906.
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