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Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif

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Bibliographic data

fullscreen: Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif

Monograph

Identifikator:
1830977903
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221410
Document type:
Monograph
Title:
Comparison of rates of duty in the Tariff Act of 1930 and in the Tariff Act of 1922
Place of publication:
Washington
Publisher:
Government Printing Office
Year of publication:
1930
Scope:
VII, 176 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Part I. Comparison by items, so far as import statistics are available, by paragraphs, and by schedules, of the rates of duty under the tariff act of 1922 and the tariff act of 1930
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Darstellung der Zeitungsgebührentarife
  • II. Bedeutung der Zeitungsgebührentarife
  • III. Untersuchung über die Zweckmäßigkeit des gemischten Zeitungsgebührentarifs
  • Schluß

Full text

Für diese Warenproduktion reichte allerdings die handschrift 
liche Anfertigung der Mitteilungen nicht mehr ans. Das 
unvollkommene Produktionsverfahren wurde deshalb durch ein 
vollkommeneres ersetzt, x ) das in der Verwendung der bereits 
seit Bkitte des 15. Jahrhunderts bekannten Buchdruckerkunst 
bestand. Als dann das Interesse und Verständnis für fort 
laufende und allgemeine Berichterstattung die Nachfrage nach 
Zeitungen steigerte, bedienten sich die Herausgeber von Zeitungen 
zur Vervielfältigung ihrer Erzeugnisses immer niehr der Buch 
druckerkunst; gleichwohl bestanden die geschriebenen Zeitungen 
daneben noch lange hindurch fort. 
Außer der Buchdruckerknnst war für die Entwickelung 
des Zeitungswesens in Deutschland etwa vom 16. Jahrhundert 
ab die Vervollkommnung der Verkehrseinrichtungen von 
besonderer Bedeutung?) Das Botenwesen der Städte, Klöster, 
Fürsten usw. wurde durch die staatlichen Posten verdrängt. Ihr 
regelmäßiger Gang erleichterte das Sammeln und Verbreiten 
von Nachrichten. Damit verdichteten sich in Deutschland die 
Beziehungen zwischen Post und Zeitungswesen, die schließlich 
dazu führten, daß sich die Post selbst mit der Herstellung und 
dem Vertrieb von Zeitungen befaßte?) Es taten dies anfangs 
st Bücher, Das Gesetz der Massenproduktion. Zeitschrift f. d. 
ges. Staatswissenschaft 1910, S. 441. 
2) von Beust, III S. 595 f.: „Endlich, da durch die Druckereyen 
die Schriffteu sehr leicht und bequem in unendlich vieler Leute Augen 
und Hände kommen können, hat inan, nach deren Erfindung, nicht er 
mangelt, auch diesen nützlichen Theil der menschlichen Erkenntniß zu 
erheben, . . . und selbige immermehr bekannt gemacht". 
3) „Die Druckerpresse und das Postwesen hatten miteinander zu 
Gevatter stehen müssen, ehe das Kindlein die ächte Zeitnngstanfe erhielt", 
(,,DaS deutsche Zeitungswesen" in der „Deutschen Vierteljahrs-Schrift" 
1840 S. 4 f.). Aehnlich bei Rübsam, Zur Geschichte deS ZeitungsWesens 
am Anfange des 19. Jahrhunderts, Archiv 1900 S. 212: Es ist „das 
Posthaus so recht eigentlich die Gebnrts- und Miegenstätte der modernen 
Tagesblätter gewesen". 
st Hierauf gründet sich schon frühzeitig die Auffassung, daß der 
Ursprung der Zeitungen im wesentlichen der Post zu verdanken sei. 
„Vor allen andern aber kommet der Zeitungen Ursprung aus den Post- 
hensern her; und eben darum sind auch zugleich die Keyserl. Postmeister 
mit so vielen stattlichen Freyheiten und Gerechtigkeiten begäbet, daß von 
ihnen der Lauf der Welt entlehnet, und, gleich als aus einem Zeughanse 
durchgehender Erfarnng genommen werden kan, was hier und dar ergehet".
	        

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Rationelle Betriebsführung Im Malerhandwerk. Verl. d. Betriebs- und Lehrmittelges., 1927.
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