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L' economia italiana dal 1919 al 1929

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Bibliographic data

fullscreen: L' economia italiana dal 1919 al 1929

Monograph

Identifikator:
1831005247
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221436
Document type:
Monograph
Title:
L' economia italiana dal 1919 al 1929
Place of publication:
Roma
Publisher:
Amministrazione Presso la Rivista Internazionale "Metron", Istituto di Statistica della R. Università
Year of publication:
1930
Scope:
XXII, 165 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
  • Title page
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • Index

Full text

W acholderspitzen 
470 
Wachs 
teurer und feiner ist, während das letztere einen 
an Terpentinöl erinnernden Geruch besitzt. •— 
Das Wacholderbeeröl wird durch Destilla 
tion der zerquetschten Beeren mit Wasserdampf 
in Menge von 0,3—2 o/ 0 gewonnen. Das farblose 
oder blaßgrünliche, dünnflüssige Öl besitzt, wenn 
es aus ausgesuchten reifen Früchten bereitet 
wurde, einen sehr feinen aromatischen Geruch 
und löst sich in fünf bis zehn Teilen 900/oigen 
Alkohols; eine klare Lösung erhält man aber 
meist nur bei ganz frisch destillierten Ölen. Das 
spez. Gew. beträgt 0,860—0,882. Wacholderbeer 
öl besteht hauptsächlich aus dem Kohlenwasser 
stoffe Pinen, daneben finden sich noch Käm 
pften, Terpinenol, ein dem Terpineol ähnlicher 
Alkohol, und Kadinen. Es wird als harntreiben 
des Mittel, vor allem aber zur Herstellung von 
Likören verwandt. —• Das Wacholderholz 
öl ist meist ein über Wacholderholz destilliertes 
Terpentinöl oder ein mit diesem verschnittenes 
Wacholderbeeröl. Es findet als Einreibungs 
mittel bei Gicht und Rheumatismus sowie in der 
Tierheilkunde Anwendung. —Wacholderteer 
(Wachold erteeröl, Kaddigöl, lat. Oleum 
juniperi empyreumaticum, s. Oleum cadinum, 
frz. Huile de cade, engl. Oil of cade) wird durch 
trockne Destillation des Holzes von Juniperus 
oxycedrus, einer im Mittelmeergebiet und 
Kaukasien heimischen Wacholderart hergestellt. 
Die rot- bis schwarzbraune, dicke Flüssigkeit 
von harzig-brenzligem, an Wacholder erinnern 
dem Geruch findet als Wundbalsam gegen 
Ausschläge bei Menschen und Tieren Verwen 
dung. 
Wacholderspifzen (Wacholdern’adeln, lat. 
Summitates juniperi, frz. Somnit6s de geniövre, 
engl. Jumper tops), die Zweigspitzen des 
Wacholderstrauches (Juniperus com 
munis), finden, wie die Wacholderbeeren, als 
blutreinigendes und harntreibendes Mittel Ver 
wendung. 
Wachs (lat. Cera, frz. Cire, engl. Wax). Ur 
sprünglich verstand man unter W. nur das 
Bienenwachs,, hat diese Bezeichnung aber 
später auf eine Reihe anderer ähnlich aussehen 
der Stoffe wie Japanwachs, Karnaubawachs 
usw. übertragen, die in besonderen Abschnitten 
besprochen sind. Das W. schlechthin, das Bie 
nenwachs, ist ein Verdauungsprodukt der 
Biene, Apis mellifica, welches diese in den 
Stöcken zum Aufbau der Waben benutzt. Zu 
seiner Gewinnung werden die durch Pressen 
oder Zentrifugieren vom Honig befreiten Waben 
in siedendem Wasser geschmolzen und dadurch 
von den zu Boden sinkenden Verunreinigungen 
befreit. Nach nochmaligem Umschmelzen wird 
die Masse dann in Scheiben oder Brote ge 
gossen. Dieses sog. Gelb- oder Rohwachs 
(Cera flava) besitzt, wenn es von jungen Stöcken 
stammt (Jungfernwachs), eine schmutzig 
weißgelbliche, sonst eine gelbe oder, bei in 
dischen, afrikanischen und amerikanischen Sor 
ten, eine graubraune bis dunkelbraune Farbe, 
körnigen Bruch und angenehmen Geruch nach 
Honig. In der Kälte spröde, wird es in der 
Hand weicher und knetbar, beim Kauen klebt 
es, zum Unterschied von harzhaltigem W., nicht 
an den Zähnen. Für verschiedene Zwecke, be 
sonders zur Herstellung von Kerzen, wird das 
W. durch Bleichen in weißes Wachs (Cera 
alba) übergeführt. Man bedient sich hierzu ent 
weder der Rasenbleiche, indem man . das in 
feine Fäden oder Späne zerteilte W., bisweilen 
unter Zusatz von Terpentinöl, den Strahlen der 
Sonne aussetzt, oder man behandelt das W. mit 
chemischen Oxydationsmitteln, wie Chlorkalk, 
Kaliumpermanganat oder -dichromat oder Was 
serstoffsuperoxyd. Durch letztere Mittel wird 
das W. aber chemisch verändert und für ver 
schiedene Zwecke unbrauchbar. Ein Zusatz von 
etwa 50/0 Talg, der das Bleichen erleichtert und 
die Geschmeidigkeit erhöht, gilt als zulässig, 
hingegen ist ein Weißfärben mit Weinstein, 
Alaun, Bleiweiß, Schwerspat, Gips oder Kreide 
als Verfälschung zu beurteilen. — Das W. ist 
in Wasser unlöslich und in kaltem Alkohol nahe 
zu unlöslich. Von kaltem Äther werden etwa 
50 0/0, von kaltem Chloroform 25 0/0 aufgenom 
men. Siedender Alkohol entzieht dem W. die 
Zerotinsäure, während es von ätherischen Ölen, 
Chloroform, Äther, Schwefelkohlenstoff, Benzin, 
Benzol und Tetrachlorkohlenstoff leicht und 
vollständig gelöst wird. Der Schmelzpunkt liegt 
bei 62—64°, das spez. Gew. beträgt 0,960—0,970. 
Gebleichtes W. ist im allgemeinen härter, sprö 
der und auch etwas schwerer als das gelbe W. 
Seiner chemischen Zusammensetzung nach un 
terscheidet sich das W. von den Fetten durch 
das gänzliche Fehlen von Glyzerin. Es besteht 
hauptsächlich aus Zerin^ einem Gemisch von 
freier Zerotinsäure und etwas Melissin- 
säure, und aus Myrizin (Palmitinsäure-Me- 
lissylester) neben geringeren Mengen Zeryl- 
alkohol und Kohlenwasserstoffen, — Bei dem 
verhältnismäßig hohen Preise des W. sind Ver 
fälschungen häufig zu beobachten, zu deren Er 
kennung einige leicht auszuführende Vorprü 
fungen mit Erfolg herangezogen werden können. 
Reines W. nimmt Kreidestriche an. Es schmilzt 
zu einer klaren Flüssigkeit, während zugesetzte 
Mineralstoffe, Erbsen- und Getreidemehle sich 
in pulveriger Form abscheiden. Beim Kochen 
mit der zofachen Menge Weingeist darf die 
nach dem Erkalten filtrierte Lösung nicht ge 
färbt sein, nicht sauer reagieren und durch 
Wasser nur schwach opalisierend werden. Gelb 
färbung deutet auf fremde Farbstoffe, starke 
Trübung auf Zusatz von Stearinsäure hin. Beim 
Kochen mit zehn Teilen Wasser und drei Tei 
len Kristallsoda soll sich das W. nach dem Er 
kalten über (der wäßrigen klaren Flüssigkeit 
wieder abscheiden, während beim Entstehet) 
einer Emulsion Verdacht auf Beimischung von 
Fetten oder Stearinsäure besteht. Die genaue 
chemische Analyse setzt die Bestimmung der 
Säurezahl (19—21), der Esterzahl (73—76) 
und der Verseifungszahl (etwa 95) voraus- 
Das Verhältnis zwischen SäureT und Esterzahl, 
die sog. Verhältniszahl, beträgt meist 3,6 bis 
3,8. — Das W. findet vielfache Verwendung zu 
feineren Kerzen, Wachsstöcken, Pflastern, Sal 
ben und Pomaden, Figuren, Blumen und Appre 
turen. Es wird in großen Mengen aus dem Aus 
lande eingeführt, 1913 rund 3 Millionen Kilo 
gramm, davon etwa 1 Million Kilogramm aus 
Deutsch- und Portugiesisch-Ostafrika. — Ver 
wachs (Propolis) ist ein in Alkohol lösliches 
Harz, das von den Bienen zum Befestigen der
	        

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Religion, Colonising & Trade. Soc. for Promoting Christian Knowledge, 1930.
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