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Wege zur Rationalisierung

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Bibliographic data

fullscreen: Wege zur Rationalisierung

Monograph

Identifikator:
1831005247
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221436
Document type:
Monograph
Title:
L' economia italiana dal 1919 al 1929
Place of publication:
Roma
Publisher:
Amministrazione Presso la Rivista Internazionale "Metron", Istituto di Statistica della R. Università
Year of publication:
1930
Scope:
XXII, 165 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Tavole statistiche degli indici del movimento economico italiano dal 1919 al 1929
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Kommunalbesteuerung in Italien
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung: Die Gemeindebesteuerung in Italien im allgemeinen
  • Hauptteil: Die italienische Gemeindebesteuerung in ihrer Entwicklung und in ihrer Ausgestaltung im einzelnen
  • Erstes Kapitel. Die Zuschläge zu der staatlichen Grund- und Gebäudesteuer
  • Zweites Kapitel. Der dazio di consumo (Oktroi)
  • Drittes Kapitel. Eigene direkte Steuern und andere Gemeindeabgaben
  • Schlussbetrachtung

Full text

77 
auf den Unterschied zwischen katastriertem Ertrag und tatsächlichen 
Einkünften vermag die Erscheinung nicht ausreichend zu erklären. 
Sieht man von diesen reallastartigen Gestaltungen und von Über- 
wälzungsvorgängen ab, so ist wohl kaum zu hoch gegriffen, wenn man 
behauptet, daß der Grundbesitz in Italien im Durchschnitt mit 30 
bis 50% seines Ertrages mit staatlichen und kommunalen Abgaben 
belastet sei 1 ). Ein solcher Steuerdruck löst naturgemäß gewisse 
Massenwirkungen aus. Man spricht wohl von „Beraubung“ der Grund 
besitzer und von „Expropriation“ durch die Staatsgewalt, namentlich 
mit Bezug auf den landwirtschaftlichen Kleingrundbesitz. Alle Schuld 
mißt man dem Staate zu, da die Steuerzahler nicht immer die Staats- 
von der Kommunalsteuer zu unterscheiden wissen. Daher vielfach 
arge Verbitterung und Unzufriedenheit in der landwirtschaftlichen 
Bevölkerung * 2 3 * * * ). Man weist darauf hin, daß der hohe Steuerdruck 
den landwirtschaftlichen Fortschritt hemme, den bäuerlichen Klein 
grundbesitz vielfach ruiniere und die kleinen Grundbesitzer vielfach 
dazu treibe, ihr Besitztum preiszugeben, indem sie sich entweder im 
Lande als Arbeiter (salariati) verdingen oder auswandern und dadurch 
dem Lande Arbeitskräfte entziehen 8 ). 
Endlich sei noch der Gebäudebesteuerung im besonderen 
gedacht. Hier ist die Überwälzungsfrage, namentlich bei einer so 
hohen Belastung wie in Italien, besonders wichtig. Werden die Beal- 
steuern letzten Endes auch von den Gebäudebesitzern getragen oder 
werden sie auf die Mieter überwälzt? Im letztem Eall ist die Ge 
*) In dem Gemeindesteuerreformplan von Majorana vom 14. Dezember 1905 
(Seite 34) ist die Gesamtbelastung des Grundbesitzes in vielen Gemeinden sogar 
auf 80 °/ 0 (!) und mehr des Grundertrages geschätzt. Dagegen spricht der Kommissions 
bericht vom 4. Mai 1906 — Provvedimenti per le provincie meridionali, per la 
Sicilia e per la Sardegna (Nr. 358 — A, S. 39) — von einer durchschnittlichen 
Belastung von 30 bis 50 °/ 0 . 
Nach Leroy-Beaulieu beträgt die staatliche und kommunale Gesamt 
belastung des bebauten und unbebauten Grund und Bodens in Frankreich, um 
dieses zum Vergleich heranzuziehen, 15 bis 16% des Grundertrags. (Traite de la 
Science des finances, 7. Auf. [1906] S. 416.) Jedoch sind alle diese Schätzungen 
nur mit Vorsicht zu behandeln. 
2 ) Vgl. auch Ettore Lolini, L’imposta sul prodotto dei terreni e la piccola 
proprietä rurale in Italia, im „Giornale degli Economisti“, 1909 (August). 
3 ) Vgl. Lolini a. a. 0.; auch Flora, II nostro sistema tribntario, in der 
„Riforma Sociale“. 1898, S. 326 ff. — Etwa % der Auswanderer rekrutiert sich aus 
der landwirtschaftlichen Bevölkerung, ohne die Erdarbeiter und Tagelöhner 
(terrazzieri e braccianti) mit einzurechnen.
	        

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Die Kommunalbesteuerung in Italien. Verlag von Gustav Fischer, 1915.
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