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The work of the Stock Exchange

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Bibliographic data

fullscreen: The work of the Stock Exchange

Monograph

Identifikator:
1831284952
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-225876
Document type:
Monograph
Author:
Meeker, James Edward http://d-nb.info/gnd/126597340
Title:
The work of the Stock Exchange
Edition:
Revised edition
Place of publication:
New York
Publisher:
The Ronald Press Company
Year of publication:
[1930]
Scope:
XVI, 720 Seiten
Illustrationen, Diagramme
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter XVI. The administration of the stock exchange
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel I. Sismondi und die Ursprünge der kritischen Schule. 
201 
sein des Menschen.“ Nichts führt sicherer in die Irre, als wenn man 
den Reichtum für sich seihst betrachtet „und den Menschen darüber 
vergißt 1 ). Daher muß neben der Gütererzeugung, die fast ausschließ 
lich von den Klassikern in Betracht gezogen wird, ein wenigstens 
ebenso großer Platz der Verteilungstheorie eingeräumt werden. Aller 
dings hätten die Klassiker ihm erwidern können, daß sie der Pro 
duktion den ersten Platz einräumen, weil in ihren Augen die Ver 
mehrung der Produkte die Grundbedingung jedes Fortschrittes in ihrer 
Verteilung dar stelle. Sismondi aber versteht hierunter etwas ganz 
anderes. Nach ihm verdienen Reichtum oder Wohlstand diesen Namen 
überhaupt nur, wenn sie in einem befriedigenden Verhältnis verteilt 
sind. Wenn man von dieser Verteilung absieht, so kann man sie sich 
weder vorstellen, noch irgendein Urteil darüber abgeben. Weiterhin 
räumt er in der Verteilung der Güter denen einen ganz besonderen 
Platz ein, die er die „Arraen“ nennt, nämlich denen, die zur Be 
schaffung ihres Lebensunterhaltes nur ihre Hände haben, und die vom 
Morgen bis zum Abend in den Fabriken oder auf den Feldern sich 
abmühen. Denn sind sie es nicht, die die Mehrheit der Bevölkerung 
bilden, und das, was ihn vor allem interessiert, sind die Wirkungen, 
die die Erfindung der Maschinen, die Freiheit der Konkurrenz und 
die Herrschaft des Eigentums auf das Schicksal dieser Armen aus- 
tiben. „Die Nationalökonomie,“ so sagt er an einer Stelle, „wird 
letzten Grundes zu einer großen Theorie der Wohlfahrt, und 
alles was nicht in seinem Endzweck zum Glück der Menschen bei 
trägt, gehört keineswegs zu dieser Wissenschaft“ 2 ). 
Was Sismondi in Wirklichkeit beschäftigt, ist weniger . die Na 
tionalökonomie, als das, was man seitdem in Frankreich „Economie 
sociale“ und in Deutschland „Sozialpolitik“ genannt hat. Seine 
originelle Leistung besteht darin, ihr Studium begründet zu haben. 
J.-B. Say behandelt diese Definitionen, die in so starkem Gegen 
satz zu seinen eigenen stehen, hochmütig, wie folgt: „Herr von Sis 
mondi nennt die Nationalökonomie die Wissenschaft, deren 
Anfgabeesist, überdas GlüekdesMenschengeschlechts 
zu wachen. Zweifellos hat er sagen wollen; Die Wissenschaft, 
’) „In abstracto ist die Güteransammlung im Staat durchaus nicht der Zweck 
der Regierung, sondern dieser Zweck ist vielmehr die Ermöglichung der Teilnahme aller 
Bürger an den Annehmlichkeiten des physischen Lebens, die der Reichtum vorstellt..., 
es ist im absoluten durchaus nicht wahr, daß der Reichtum und die Bevölkerung als 
Zeichen des Wohlstandes eines Staates gelten können, sondern nur auf Grund ihres 
gegenseitigen Verhältnisses“ (Nouv. Princ., I, S. 9). 
2 ) Nouv. Princ., II, S. 250; an anderer Stelle sagt er: „Wenn die Verwaltung 
sich vornehmen sollte, eine der Klassen des Volkes vor der anderen zu begünstigen, 
so sollten es gerade die Tagelöhner sein, die sie bevorzugen sollte“ (Nouv. Princ., I, 
S. 372).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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