Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Kartelle

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Kartelle

Monograph

Identifikator:
1831288826
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-230774
Document type:
Monograph
Author:
Passow, Richard http://d-nb.info/gnd/116052732
Title:
Kartelle
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
176 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Kartelle
  • Title page
  • Contents
  • I. Der Kartellgriff
  • II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle

Full text

124 
oder, wo keine solchen bestehen, von Seiten sonstiger Kreditinstitute an die 
Genossenschafter; 
die Vermittlung der Kranken-, Invaliden- und Altersversorgung der land- 
wirtschaftlichen Dienstboten und Arbeiter; . 
die Errichtung von Kranken- und Verpflegungshäusern und die Ver- 
mittlung genossenschaftlicher Naturalverpflegung; 
h) die Arbeits-Nachweisung und -Vermittlung; 5 
i) die Fürsorge für die Durchführung der Samenkontrolle und den Verkehr der 
Genossenschafter mit landwirtschaftlichen Versuchsstationen; 
die Vermittlung und Agentur behufs Abschließung von Feuer-, Hagel- oder 
Viehversicherungsverträgen für die Genossenschafter und Erzielung gün- 
stiger Bedingungen, evtl. Wahl von Genossenschaftern in die Schätzungs- 
kommissionen der Versicherungsgesellschaften ; 
l) die Gründung und Förderung von Viehzuchtgenossenschaften; 
m) die Besorgung der Genossenschaftsstatistik; . 
n) die Vermittlung des Rechtsbeistandes für die Genossenschafter. 
k) 
Wie sich schon aus dieser Aufzählung ergibt, ging die Absicht 
nicht dahin, daß die Berufsgenossenschaften die schon bestehenden 
landwirtschaftlichen Genossenschaften ersetzen sollten, im Gegen- 
teil sollten sie sich ihrer gegebenenfalls bedienen und die Gründung 
neuer Genossenschaften auch anregen. 
Zur Deckung der Kosten sollten die Berufsgenossenschaften 
Umlagen erheben dürfen. Wenn sich bei ihnen ein Überschuß ergab, 
sollte er nicht verteilt, sondern als Reserve zur Deckung etwaiger 
Verluste dienen. Die Regierung sollte in den Ausschüssen der 
Landesgenossenschaften durch von ihr entsandte Mitglieder mit vollem 
Stimmrecht vertreten werden. 
Die Begründung des Gesetzentwurfes bemerkt dazu: 
„Die Organisation des Berufsstandes der Landwirte, welche heute bei dem 
fortschreitenden Einflusse der überseeischen Konkurrenz, bei der drückenden und 
fortwährend in Zunahme begriffenen Hypothekarbelastung der Grundstücke und an- 
gesichts der an sie gestellten, beständig wachsenden Anforderungen auf ein Minimum 
des landwirtschaftlichen Reinertrages angewiesen sind. wird immer mehr und mehr 
als Bedürfnis empfunden. 
Die Entwicklung, welche in den verschiedenen Staaten im Laufe der Zeit das 
landwirtschaftliche Genossenschaftswesen und die sonstige landwirtschaftliche Inter- 
essenvertretung genommen hat, läßt deutlich das Bestreben erkennen, der land- 
wirtschaftlichen Bevölkerung in dem Zusammenschlusse zur gemeinsamen Erstrebung 
ihrer Aufgaben und Zwecke ein Mittel an die Hand zu geben, welches sie befähigen soll, 
in der großen Weltwirtschaft den Konkurrenzkampf aufzunehmen, welchem die einzel- 
nen in ihrer Isolierung als Individuen minder gewachsen sind. 
Auch in Österreich macht sich das Bedürfnis nach einer Organisation, welche der 
gewerbliche Berufsstand bereits erreicht hat, für den Berufsstand der Landwirte immer 
mächtiger geltend. ... Wie aus der ‚Darstellung des landwirtschaftlichen Genossen- 
schaftswesens und der sonstigen landwirtschaftlichen Interessenvertretung zu ersehen, 
ist die landwirtschaftliche Bevölkerung noch nicht zu einer durchgreifenden und auch
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

The Law of Friendly Societies, and Industrial and Provident Societies, with the Acts, Observations Thereon, Forms of Rules Etc., Reports of Leading Cases at Length, and a Copious Index. Shaw and Sons, 1881.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.