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Kartelle

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Bibliographic data

fullscreen: Kartelle

Monograph

Identifikator:
1831288826
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-230774
Document type:
Monograph
Author:
Passow, Richard http://d-nb.info/gnd/116052732
Title:
Kartelle
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
176 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kartelle
  • Title page
  • Contents
  • I. Der Kartellgriff
  • II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle

Full text

[35 
sorgung vom 28. November 1916 bestimmte: „Der Reichskommissar 
für Fischversorgung ist befugt, für die Zwecke der Fischversorgung 
Fischer sowie Vereinigungen von ihnen zur Regelung des Fanges, 
des Absatzes und der Preise, Händler sowie Vereinigungen von ihnen 
zur Regelung der Beschaffung, des Absatzes und der Preise, Her- 
steller von Zubereitungen von Fischen zur Regelung der Beschaffung, 
der Zubereitung, des Absatzes und der Preise, auch ohne ihre Zu- 
stimmung, zu Verbänden zu vereinigen. Die Rechtsverhältnisse der 
Verbände werden durch die Satzung bestimmt. Die Satzung wird 
von dem Reichskommissar für Fischversorgung erlassen. Die Ver- 
bände entstehen mit dem Erlasse der Satzung; sie sind rechtsfähig.“ 
Auch solche Zwangsverbände sind nicht gebildet worden ?). 
Eine Bundesratsverordnung vom 4. August ı917 ermächtigte 
die Landeszentralbehörde zu weitgehenden Eingriffen in die Ver- 
hältnisse der bayerischen Graphitindustrie. 8 3 dieser Verord- 
nung besagte: „Die Landeszentralbehörde kann die Besitzer von 
Graphitgruben und Graphitaufbereitungsanstalten zum Zwecke ge- 
meinsamer Bewirtschaftung ihrer Abbau- und Aufbereitungsanlagen, 
der Versorgung ihrer Anlagen mit elektrischer Kraft sowie der Re- 
gelung des Absatzes ihrer Erzeugnisse auch ohne ihre Zustimmung 
zu Gesellschaften vereinigen und die beteiligten Personen verpflichten, 
die erforderliche Auskunft zu erteilen sowie ihre Bücher einsehen 
zu lassen. Die Rechtsverhältnisse der Gesellschaften werden durch 
die Satzung bestimmt. Die Satzung wird von der Landeszentral- 
behörde erlassen. Die Gesellschaften entstehen mit dem Erlasse der 
Satzung; sie sind rechtsfähig.“ Die Gründung eines Zwangskartells 
ist aber nicht erfolgt. 
Die vorgenannten Verordnungen haben auch in einer ganzen 
') In Heft 34/38 der Beiträge zur Kriegswirtschaft (Berlin 1918), S. 22 f., sagt 
der damalige Reichskommissar für Fischversorgung v. Flü gge: „Die Verordnung 
vom 28. November 1916 gab dem Reichskommissar die Möglichkeit, die Gewerbe- 
treibenden der Fischerei, des Fischhandels und der Fischindustrie zu zwangsmäßigen 
Syndikaten zusammenzuschließen und deren Satzungen zu bestimmen. Von der 
Bestimmung ist in keinem Falle Gebrauch gemacht wor- 
den; überall fanden sich die Organisationen freiwillig zusammen. Auf dem Gebiete 
des privaten Rechts wurden die Mittel gefunden, die der Zentralstelle den nötigen 
Einfluß gewährleisteten. In den Satzungen der Gesellschaften wurde festgelegt, daß 
die Verwaltungsstellen der Gesellschaften an die Weisungen des Reichskommissars 
für Fischversorgung gebunden seien.‘ 
Trotzdem wird auch in der Fischereiliteratur öfter von Zwangssyndikaten der 
Kriegszeit gesprochen (vgl. z. B. Schiemenz, Um Zwangssyndikat und Neu- 
organisation. Ein Rückblick auf das letzte Jahrzehnt der Karpfenverwertung. Neu- 
damm 1028)
	        

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Kartelle. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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