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Kartelle

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Bibliographic data

fullscreen: Kartelle

Monograph

Identifikator:
1831288826
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-230774
Document type:
Monograph
Author:
Passow, Richard http://d-nb.info/gnd/116052732
Title:
Kartelle
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
176 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kartelle
  • Title page
  • Contents
  • I. Der Kartellgriff
  • II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle

Full text

147 
aber er wird voraussichtlich aus der Mitte der bestehenden Syndikats- 
leitungen heraus keine unerbittliche Gegnerschaft finden, da gerade 
diese Leitungen durch ihn erst fest gegründet werden.“ 
An späterer Stelle empfiehlt er solche staatlich regulierten Syn- 
dikate auch zur Vermeidung von Schwierigkeiten, die sonst durch 
den Wegfall der Zollgrenze bei Schaffung eines mitteleuropäischen 
Wirtschaftsgebiets auftreten könnten!). „Der Mittelpunkt der Syn- 
dikatsverträge wird das mitteleuropäische Eisensyndikat sein, durch 
welches unter Mitwirkung der beteiligten Staatsregierungen den 
österreichischen und ungarischen Eisenindustriellen ihre bisher durch 
Zölle und Staatsprotektion gesicherte Stellung in Form von Rayo- 
nierungskartellbestimmungen garantiert wird.... Auf diese Weise 
läßt sich auch eine gewisse Verteilung des fremden Auslandsmarktes 
erreichen, nur auf diese Weise, Die große bewährte Organisations- 
kraft der beiderseitigen Syndikate wird in den Dienst des gemein- 
samen Wirtschaftsgebietes gestellt. Das ist, wenn es gelingt, für die 
österreichische und ungarische Eisenindustrie in allen ihren Ver- 
zweigungen und Oberbauten viel besser und wirksamer als alle bloße 
Zollabgrenzung des heimischen Marktes. Ist aber einmal das Vor- 
bild der gemeinsamen Syndizierung auf dem Hauptgebiete des Eisens 
gefunden, so wird sich dieses Schema mit den notwendigen Ab- 
änderungen auf alle syndizierbaren Gewerbe übertragen lassen. Da- 
mit vermindert sich der Umkreis der Produktionen, die Zwischen- 
zölle brauchen, mit jeder neuen Syndikatsfusion. Für vereinte Syn- 
dikate mit wohlberechneten Kontingenten und mit Abgrenzung hei- 
mischer Vorzugsmärkte unter staatlich garantierter Konventional- 
strafe ist nichts anderes nötig, als die gemeinsame Zollinie nach außen. 
Das ist sehr stark syndikalistisch gedacht und mag vielen Gewerbe- 
treibenden zunächst deshalb unerfreulich erscheinen, aber die Tat- 
sache selbst, daß wir auf allen Hauptgebieten der Fabrikation von 
Halbfabrikaten und Massenartikeln der Syndikatsbildung entgegen- 
gehen, ist sowieso schon vorhanden, und es handelt sich nur darum, 
diesen vorhandenen Zug der Zeit scharf zu erfassen und in den Zu- 
sammenhang der mitteleuropäischen Aufgabe zu stellen“ 2). 
') Ebenda S. 224 f. 
?) Übrigens hat schon Brentano in der auf seinen Wiener Vortrag über 
Kartelle folgenden Diskussion einen ähnlichen Gedanken ausgesprochen. ‚Ich hob 
hervor, daß die Verteilung des Absatzgebietes, welche uns die Kartell-Organisation, 
insbesondere die der deutschen Walzwerke, zeige, ein Mittel zu bieten scheine, wie 
gewissen Schwierigkeiten der Entstehung eines Zollbundes zwischen Deutschland und 
Österreich-Ungarn begegnet werden könnte. So oft dieses Thema ernstlich zur Dis- 
“1%
	        

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Kartelle. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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