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Kartelle

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Bibliographic data

fullscreen: Kartelle

Monograph

Identifikator:
1831288826
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-230774
Document type:
Monograph
Author:
Passow, Richard http://d-nb.info/gnd/116052732
Title:
Kartelle
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
176 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kartelle
  • Title page
  • Contents
  • I. Der Kartellgriff
  • II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle

Full text

152 
"A 
welches der Markt verlangt, zur Herstellung bringt, während bei 
einer durch die Syndizierung herbeizuführenden Arbeitsteilung eine 
vorteilhafte Spezialisierung erreichbar ist. Hierdurch wäre die 
Grundlage für die mit einheitlicher Massendarstellung verbundene 
erhebliche Verbilligung der Herstellungskosten gewonnen. Schließ- 
lich würden sich aus der vorgeschlagenen syndikatmäßigen Ver- 
einigung noch andere wesentliche wirtschaftliche Vorteile (Ersparnisse 
durch den Verkauf von einer Stelle aus, Möglichkeit der Berück- 
sichtigung der geographischen Lage der einzelnen Arbeitsstätten 
beim Verkauf usw.) ergeben .... 
„Auf dem vorgeschlagenen Wege erwächst dem Reiche die 
Möglichkeit einer steuerlichen Einnahme, welche auf anderem Wege 
in gleicher Höhe ohne wesentliche Schädigung des Wirtschafts- 
lebens überhaupt nicht erreichbar erscheint.“ 
Nachdem diese Vorschläge manche Zustimmung, aber auch 
manche Ablehnung, vor allem aus Abneigung gegen jede Art 
staatlichen Eingriffs, erfahren hatten, formulierte Caro: seine 
(1edanken in einer neuen Denkschrift „Syndizierung der deutschen 
Wirtschaft unter staatlicher Mitwirkung“ vom April 1918 noch ein- 
mal in folgender Weise: „Die staatliche Betätigung hätte sich dar- 
auf zu beschränken, diejenigen Betriebszweige, innerhalb deren eine 
entsprechend starke Mehrheit unter Aufstellung selbstvereinbarter 
Satzungen sich zum Zwecke einer Verbandsbildung zusammenfindet, 
auf einen entsprechend langen Zeitraum dadurch zusammenzufassen, 
daß sie einer den Gemeinschaftszweck störenden Minderheit durch 
Gesetz die Beitrittspflicht zu dem von der Mehrheit der Berufsge- 
nossen beabsichtigten Verbande auferlegt. Sofern indes eine Minder- 
heit wesentliche sachliche Bedenken zur Geltung bringt, die für sie 
gegen den Eintritt zum Syndikat auf Grund der von der Mehrheit 
der Berufsgenossen vorgeschlagenen Satzungen vorliegen, dann soll 
— um eine unbillige Majorisierung einer Minderheit zu vermeiden — 
die Staatsbehörde zur Vermittlung angerufen werden und berechtigt 
sein, nach Prüfung des Sachverhaltes zu entscheiden. 
„Eine weitere Aufgabe der Staatsregierung wird in der Schaffung 
eines Schutzes der unter ihrer Mitwirkung geschaffenen Verbände 
gegenüber einem gegen die Gemeinschaftszwecke der einzelnen Ver- 
bände beabsichtigten Wettbewerbs bestehen ... Demnach erscheint 
es erforderlich, die Genehmigung zur Errichtung von neuen Unter- 
nehmungen von einer staatlichen Konzession abhängig zu machen, 
bei deren Erteilung den Unternehmern die Pflicht auferlegt werden 
müßte, dem für den betreffenden Betriebszweig bestehenden Ver-
	        

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Kartelle. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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