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Kartelle

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Bibliographic data

fullscreen: Kartelle

Monograph

Identifikator:
1831288826
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-230774
Document type:
Monograph
Author:
Passow, Richard http://d-nb.info/gnd/116052732
Title:
Kartelle
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
176 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kartelle
  • Title page
  • Contents
  • I. Der Kartellgriff
  • II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle

Full text

V. Zur Frage der Kartellgesetzgebung. 
Als man die Gewerbefreiheit einführte, hat man es als selbst- 
verständlich betrachtet, das nun ein Zustand weitgehender freier Kon- 
kurrenz eintreten würde!). Gerade diese freie Konkurrenz wurde als 
wirtschaftliches Ideal betrachtet, weil man in ihr den zweckmäßigsten 
Regulator des Wirtschaftslebens sah. Ich verweise etwa auf den 
berühmten 8 50 der preußischen Geschäftsinstruktion für die Regie- 
rungen vom 26. Dezember 1808, durch den der Grundsatz weit- 
gehender Gewerbefreiheit proklamiert wurde. Dort heißt es: „Eben 
diese Freiheit im Gewerbe und Handel schafft zugleich die mög- 
lichste Konkurrenz in Absicht des produzierenden und feil- 
bietenden Publikums, und schützt daher das konsumierende 
am sichersten gegen Teuerung und übermäßige Preis- 
steigerung ... Man gestatte daher einem jeden, sein eigenes 
Interesse auf seinem eigenen Wege zu verfolgen, und sowohl seinen 
Fleiß, als sein Kapital in die freieste Konkurrenz mit dem 
Fleiße und Kapitale seiner Mitbürger zu bringen ?).“ 
1) „Wo immer seit dem 17. Jahrhundert rechtliche Monopole der Großindustrie 
beseitigt worden sind, sah man die Entstehung eines dauernden Konkurrenzkampfes 
vieler Unternehmer miteinander als die selbstverständliche Folgeerscheinung solcher 
Gewerbefreiheit an.“ Levy, Monopole, Kartelle und Trusts. 2. Aufl. Jena 1927. 
S. 86. 
2) Die Verordnung wegen Aufhebung des Zunftzwangs und Verkauf-Monopols 
der Bäcker-, Schlächter- und Hökergewerke in den Städten der Provinzen Ost-, West- 
preußen und Lithauen vom 24. Oktober 1808 beginnt mit folgenden Worten: ‚„Nach- 
dem Wir Allerhöchst-Selbst erwogen haben, daß der den Bäcker-, Schlächter- und 
Hökergewerken in den Städten Unserer Provinzen Ost- und Westpreußen und Lit- 
thauen zustehende Zunftzwang und das Verkauf-Monopol den sämtlichen übrigen 
Einwohnern der Städte zum großen Nachteil gereicht, und die zur Beschränkung will- 
kürlicher Verkaufspreise der notwendigsten Lebensmittel angeordneten monatlichen 
Viktualientaxen den Zweck nicht erfüllen, und in sich keine feste Grundlage haben, 
daß dagegen nur völlige Gewerbefreiheit und uneinge- 
schränkte Konkurrenz von Verkäufern die möglichst wohl- 
feilsten Preise herbeiführen kann; so haben Wir beschlossen, die 
Hökerzünfte gänzlich aufzuheben, den Bäcker- und Schlächtergewerken aber das 
Zwangs- und Verkauf-Monopolrecht ferner nicht zu gestatten ‘‘
	        

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Kartelle. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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