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Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen

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Bibliographic data

Full text: Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen

Monograph

Identifikator:
1831288826
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-230774
Document type:
Monograph
Author:
Passow, Richard http://d-nb.info/gnd/116052732
Title:
Kartelle
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
176 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Der Kartellgriff
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen
  • Title page
  • Contents
  • 1.Die Erhöhung der Brausteuer und deren Folgen
  • 2. Brausteuer und Gastwirte
  • 3.Die Brausteuer als Konsumsteuer. Bier und Brandweinkonsum
  • 4.Die Übergangsabgabe
  • 5.Die Staffelung
  • 6.Das Surrogatverbot
  • 7. Die Vermahlungssteuer
  • 8. Schlußwort

Full text

50 
zu verwerfen, weil sie unzutreffend sind. Je mehr selb 
ständige Betriebe erhalten bleiben, desto mehr Nutzen geht 
auf den Mittelstand, auf die mit den erhaltenen Betrieben 
verbundenen Nebengewerbe — Handwerker, Arbeiter usw. — 
über. Möchte die Regierung diesen Gesichtspunkt in Zukunft 
zum Segen des Kleinbrauers beherzigen! 
Was die Großbetriebe anbelangt, so gebe ich gern zu: 
Es gibt zahlreiche Aktienbrauereien, die eine sehr hohe Divi 
dende zahlen, und namentlich in Sachsen gibt es einige sehr 
rentable Betriebe, die seit mehr als 20 Jahren 2ö bis 40 pCt. 
Dividende oder ähnliche Gewinne verteilen. Man darf aber 
doch das Kind nicht mit dem Bade ausschütten und wegen 
einzelner Betriebe nicht die Objektivität im Urteil über die 
Existenzfrage eines großen Gewerbes verlieren. Zu ver 
urteilen ist es, wenn in solchen Zeiten Preßorgane in 
hämischer Weise über die Brauindustrie herfallen und teils 
aus egoistischen Gründen, teils aus prinzipieller Alkohol 
gegnerschaft, teils aus bösartigem Übelwollen von „Dividenden 
brühe", „Güte und Preise des Wassers", „dem Volke den Bier 
preis diktieren" und anderem sprechen. Das ist ein schlimmes 
Zeichen für die Art und Weise, wie von gewisser Seite der 
wirtschaftlich-politische Jnteressenkampf gegen eine alte, acht 
bare Industrie geführt wird. Daß die geplante Brausteuer 
erhöhung tatsächlich in keinem Verhältnis zu der erwiesenen 
Rentabilität des deutschen Braugewerbes steht, mögen den 
Leser folgende Beispiele lehren: Die größte Brauerei Deutsch- 
lauds ist die Schultheiß' Brauerei in Berlin. Sie hatte im 
Vorjahre einen Absatz von 1 134 462 hl Bier und entrichtete 
986 448 Mark Brausteuer; nach der Vorlage würde sie 
3 075 024 Mk., also 2 088 537 Mk. mehr, bezahlen müssen. 
Sic hat im letzten Jahre die ansehnliche Dividende von 18 pCt. 
(über 2 Mill. Mark) ausgeschüttet; würde die Steuer schon 
bestanden haben, so hätte sie nur 0,7 pCt. Dividende zahlen 
können. Ähnlich folgende Beispiele: 
Brauerei 
Letzte 
Brau 
steuer 
Mk. 
Zu 
künftige 
Brau 
steuer 
Mk. 
Also 
mehr 
Mk. 
Letzte 
Dividende 
pCt. 
Zu 
künftige 
Dividende 
pCt. 
Ponarth, Königs 
berg 
166 086 
511 275 
335 189 
18 
0,7 
Holstenbrauerei, 
Hamburg. . . 
82 520 
250 125 
167 605 
10 
0,0 
Die letztere Brauerei hätte sogar 150 000 Mk. Unterbilanz. 
Um noch ein Dresdener Beispiel anzuführen: Die unter ganz
	        

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Abriss Einer Geschichte Der Theorie von Den Produktionsfaktoren. G. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H., 1911.
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