Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Kartelle

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Kartelle

Monograph

Identifikator:
1831288826
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-230774
Document type:
Monograph
Author:
Passow, Richard http://d-nb.info/gnd/116052732
Title:
Kartelle
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
176 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kartelle
  • Title page
  • Contents
  • I. Der Kartellgriff
  • II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle

Full text

ha 
so müssen alle Bühnenschriftsteller und Komponisten, die ihre Werke 
auf deutschen Bühnen aufgeführt sehen wollen, diesem Verbande 
beitreten. Der Verband der Bühnenschriftsteller und Bühnenkom- 
ponisten ist deshalb ein verhältnismäßig fest gefügtes Kartell!). Doch 
ist zu beachten, daß diese kartellmäßige Stellung nur gegenüber den 
Bühnen besteht, gegenüber den Verlegern haben die Autoren einen 
solchen Schutz nicht. 
Als Kartelle sind wohl auch anzusehen die Verbände („Ge- 
nossenschaften“) der Komponisten zur Verwertung ihrer Urheber- 
rechte außerhalb der bühnenmäßigen Aufführungen. Als das musi- 
kalische Urheberrecht allgemeine gesetzliche Anerkennung fand (in 
Deutschland ist das erst 1901 geschehen!), haben sich solche Organi- 
sationen gebildet, weil es dem einzelnen Komponisten praktisch außer- 
ordentlich schwierig wäre, sich mit all den einzelen Konzertveran- 
staltern, die als Abnehmer in Betracht kommen, in Verbindung 
zu setzen und unberechtigte Aufführungen seiner Werke festzustellen. 
Aus diesem Grunde wurde von der Genossenschaft Deutscher Ton- 
setzer die „Anstalt für musikalische Urheberrechte“ begründet ?). 
Später ist daneben noch die Genossenschaft zur Verwertung musi- 
kalischer Aufführungsrechte (Gema) entstanden?. Sie bildet zu- 
sammen mit der Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musik- 
verleger (AKM) in Wien den Verband zum Schutze musikalischer 
Aufführungsrechte für Deutschland (Musikschutzverband). 
aufzunehmen, die durch den Inhalt dieses Vertrages, seiner Ergänzungen und Ab- 
änderungen bedingt und geboten sind, um die Mitglieder zur Erfüllung ihrer Ver- 
pflichtungen wirksam anzuhalten.“ 
Der zwischen den drei Vereinen abgeschlossene Vertrag war früher als Kartell. 
vertrag, ist jetzt als Tarifvertrag bezeichnet. Beide Ausdrücke sind inkorrekt. 
') Goldbaum, Kartellrecht und Kartellgericht, 2. Aufl., Berlin 1926, nennt 
S. 38 die drei an dem erwähnten Vertrage beteiligten Organisationen „das Bühnen- 
kartell‘‘. Weiterhin sagt er auf derselben Seite, die drei Vereine seien drei Kartelle. 
Die letztere Ausdrucksweise ist richtig (wenn man den Deutschen Bühnenverein, der 
in erster Linie ein Arbeitgeberverband ist, zugleich als Abnehmerkartell ansieht, was 
zutreffend sein dürfte). Das Kartellgericht hat sich die Antwort auf die Frage nach dem 
Vorliegen eines Kartells in seiner Entscheidung vom 18. Oktober 1927 (Nr. 94 in der 
Sammlung des Reichsverbandes der deutschen Industrie) etwas reichlich einfach ge- 
macht, ebenso in der Entscheidung vom 13. Februar 1929 (Kartell-Rundschau 1929, 
S. 220ff.). Vgl. auch die Entscheidungen des Kammergerichts vom ı5. März 1924 
(Kartell-Rundschau 1924, S. 172 ff.) und des Reichsgerichts vom 5. Januar 1925 (eben- 
da, 1925, S. ı52 ff.) 
?) Vgl. dazu d’Albert, Die Verwertung des musikalischen Aufführungs- 
rechtes in Deutschland. Jena 1907. 
°) Vgl. dazu Plugge und Roeber, Das musikalische Tantiemenrecht in 
Deutschland. Berlin 1930. S. 22 {ff
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.