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Kartelle

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Bibliographic data

fullscreen: Kartelle

Monograph

Identifikator:
1831288826
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-230774
Document type:
Monograph
Author:
Passow, Richard http://d-nb.info/gnd/116052732
Title:
Kartelle
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
176 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kartelle
  • Title page
  • Contents
  • I. Der Kartellgriff
  • II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle

Full text

8» 
worden. Zu billigeren Preisen kann mit den Lieferanten abge- 
schlossen werden, jedoch ist solches nur selten möglich gewesen, da 
die Produzenten durch ihren Verein von den festgesetzten Preisen 
benachrichtigt werden,“ 
[n die gleiche Kategorie gehören die Preisvereinbarungen von 
Brauereien bezüglich des Einkaufs von Gerste. Sie sind früher 
vielfach empfohlen worden, haben aber anscheinend nur lokale Be- 
deutung erlangt. Hartl!) sagt darüber: „Das Bestreben der Brauereien 
nach Verbilligung der Produktionskosten und der Rohmaterialien 
findet die wirkungsvollste Unterstützung durch die gegenseitige Ver- 
ständigung, Verabredung und Vereinbarung der Brauereien eines 
bestimmten Bezirkes über die Preise der Rohmaterialien, insbesondere 
der Gerste, Gerade im Gerstenhandel ist eine Verständigung der 
beteiligten Brauereien über die anzulegenden Gerstenpreise dringend 
erwünscht. In der Tat haben sich zuerst einige der älteren bestehen- 
den Brauereiverbände mit Erfolg auf diesem Gebiete versucht und 
dadurch bedeutende Einsparungen beim Bezuge der Rohmaterialien 
gemacht. In Bayern war es zuerst die Brauereivereinigung Bamberg 
und Umgebung, die in jüngster Zeit Gerstenmarktkommissionen 
einrichtete, d. h. einen Ausschuß von Brauereibesitzern, der während 
der Kampagne regelmäßig zusammentritt und die Tagespreise nach 
mündlichen und Zeitungsberichten oder sonstigen Nachrichten 
bespricht. Hierbei werden dann die Preise für die künftige 
Woche festgesetzt, in den Tageszeitungen veröffentlicht und den 
Nachbarvereinigungen mitgeteilt, Diese Einrichtung von Gersten- 
preiskommissionen oder -konventionen und der Austausch ihrer Be- 
schlüsse und Preisnormierungen muß als wesentlicher Vorteil für eine 
normale Gestaltung der Gerstenpreise bezeichnet werden, und es 
wurden bereits mehrfach derartige Einrichtungen auch von anderen 
Brauereivereinen getroffen.“ 
Über einen weitergehenden Plan berichtet Busemann in den 
Veröffentlichungen des Deutschen Brauer-Bundes?): „Die unbe- 
gründet hohen Gerstenpreise lösten um die Mitte des Jahres ı912 
eine Bewegung aus, die die Errichtung einer allgemeinen 
Gersten-Ein- und Verkaufsgenossenschaft zum aller- 
dings recht unklaren Ziele hatte. Am 5. September ı912 wurde 
auf einer Brauer- und Mälzer-Versammlung in Mannheim einstimmig 
nachstehende Resolution gefaßt: „Die am 5. September ı912 zahl- 
!) Die wirtschaftliche Organisation des deutschen Braugewerbes in Vergangen- 
heit und Gegenwart. Berlin 1912. S. ı28f. 
% Achtes Heft (Mai 1914), S. 44 ff.
	        

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Kartelle. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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