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Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

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Bibliographic data

Object: Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

Monograph

Identifikator:
1831750147
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221175
Document type:
Monograph
Title:
Almanach d'adresses de la Chambre de Commerce, d'Industrie et de Métier `a Zagreb
Place of publication:
[Erscheinungsort nicht ermittelbar]
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1930
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Uvoz. Import - Einfuhr - Import
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Einführung
  • Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
  • Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
  • Viertes Kapitel. Entwicklungstendenzen und Entwicklungsmöglichkeiten

Full text

85 
Ich habe damit schon einen anderen Ausdruck gebraucht, der an 
Stelle eines heute noch in den Konsumgenossenschaften fälschlich ange 
wandten Terminus treten sollte, den des B e d a r f s g u t s. Von W a r e 
^alleinstehend oder in Zusammensetzungen, wie in Warenkreis, Waren 
bestand, Warenhaus), kann im Konsumverein keine Rede sein, denn 
Ware ist Handelsobjekt, sie ist für den M a r k t produziert. 
Die Konsumgenossenschaft kennt nur G e b r a u ch s g ü t e r, für deren 
Beschaffung die Konsumenten Vertrauensleute beauftragt haben. Für 
die Aufbewahrung der erworbenen Gebrauchsgüter errichten diese Ver 
trauensleute eine zentrale Vorratskammer, von wo aus die 
Auftraggeber direkt oder unter Benutzung von Zwischenstellen je nach 
Bedarf versorgt werden. Die beauftragten Vertrauensleute dagegen 
kaufen Waren ein, sie treten mit der Außenwelt in Verbindung 
und wenden alle Einkaufspraktiken an wie die Händler. 
Der Verkehr mit der E i n k a u f s z e n t r a l e nimmt in bezug 
auf die Sprache eine Sonderstellung ein. Die Einkaufszentrale ist 
nicht nur, wie man annehmen möchte, Vermittlerin von Bedarfs 
gütern, sondern sie vertreibt auch in sehr starkem Maße Waren. 
Nur zirka die Hälfte der Abnehmer der Großeinkaufsgesellschaft in 
Hamburg sind Gesellschafter des Unternehmens. Die Nichtgesell 
schafter erhalten nur halbe Rückvergütung ausbezahlt. Die Gesell 
schafter machen deshalb an ihnen einen Gewinn, indem sie die 
.Hälfte der auf den Umsatz jener Abnehmer entfallenden Rückvergütung 
für sich behalten. Aber auch bei denjenigen Vereinen, die Gesellschafter 
der Einkaufszentrale sind, wird der reine Gebranchsgntcharakter stark 
beeinträchtigt, schon dadurch, daß die Einkanfszentrale nicht allen 
Vereinen unter gleichen Umständen die gleichen Preise gewährt. Sie 
läßt mit sich handeln. Auch zeigt sie sich noch in mancher anderen 
Beziehung als „Kaufmann", wenn sic auch in einzelnen Dingen 
wesentlich vom erwerbsmäßigen Warenverkehr abweicht?) 
Wie dem auch im einzelnen Falle sein mag, sobald der Kauf ab 
geschlossen ist, tritt der Warencharakter zurück. Was vorher Ware war, 
tritt ein in das Bereich des organisierten Konsums und wird zum 
Gebrauchsgut. Die Räume, wo diese Gebrauchsgüter lagern, unter 
scheiden sich nur dadurch von den Vorratsräumen des einzelnen Haus- 
keinen Anspruch auf Rückvergütung haben. Das ist aber infolge der gesetz 
lichen Schranken nur in ganz geringem Maße der Fall. (Siehe Seite 159 f.) 
6 ) Da der Warencharakter bei den von der G. E. G. vermittelten Be 
darfsgütern noch sehr stark zum Ausdruck kommt, konnte ich auch in den 
bez. Abschnitten über den Einkauf ebensogut das Wort Ware wie Gebrauchsgut 
anwenden.
	        

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Der Russisch-Japanische Krieg Und Die Japanische Volkswirtschaft. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme), 1906.
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