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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1833269721
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221767
Document type:
Monograph
Title:
Use and occupancy insurance
Place of publication:
New York
Publisher:
The America Fore Group of Insurance Companies
Year of publication:
1930
Scope:
20 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

76 
einen «extensiven, aber maschinell gut entwickelten Ackerbau»') bildet, 
zu überzeugen. 
«Bevor wir zu der Maschinerieanwendung griffen, bestand das 
Kontingent der Arbeiter auschliesslich aus Männern, sog. Vollarbeitern», 
sagt St. Jaroschko. «Jetzt aber sind von 30 Fristarbeitern, die wir immer 
für die Zeit vom 9. Mai bis 1. Oktober dingen, nur 4 Vollarbeiter, 
während die übrigen, d. h. etwa 70%, nur Halbarbeiter, Frauen und 
Burschen sind. Mit dieser Zahl der Arbeiter werden alle Sommer 
arbeiten, ausser der Heuabmähung, verrichtet.» 
Diese Arbeiten sind: 
1. Erste und zweite Stürzen des Brachfeldes für Winterweizen 
(etwa 100 Dess.). 
2. Aufsetzen des Heues in Haufen von etwa 300 Dess. des Neu 
schlages. 
3. Einbringen des gesamten Getreides von etwa 500 Dess. 
4. Ausdreschen von Getreide und Aussaat von Winterkorn, eine 
Arbeit, von welcher bis zum Oktober etwa >j 2 , manchmal auch 
% verrichtet wird. 
Klagen der Arbeiter, selbst darüber, dass sie von den Maschinen 
und den Frauen verdrängt werden, kommen sehr oft vor. 
«Bevor Mähmaschinen verwendet wurden, waren wir, die Mäher, 
die ersten und die teuersten Arbeiter, jetzt können wir uns auch für die 
Hälfte des früheren Lohnes nicht verdingen! Wer nur diese Mäh 
maschinen erfunden hat! Wenn man sie nur alle zerschlagen könnte — 
sie sind schuld daran, dass die Leute an Hunger sterben!» So beklagten 
sich die Arbeiter auf einer Naturalpflegungsstation. Oft geht die Sache 
nicht allein mit Klagen ab, es kommt auch zu wirklichen Vernichtungen 
der Maschinen, des Getreides und zu Schlägereien unter den Arbeitern. 
Die Arbeitsmärkte, die Dörfer und die Wege in den neurussischen 
Gouvernements bilden zur Zeit der Ernte ein jämmerliches Bild. Es 
sind die Scharen der Arbeiter, die von einem Ort zum anderen wandern, 
keine Arbeit finden und verzweifelt nicht nur ohne neuen Verdienst, sondern 
überhaupt ohne Geld, krank, hungernd, der letzten Mittel entblösst, 
zurückkehren, wo sie von den vollständig verarmten Familienmitgliedern 
mit Sehnsucht erwartet werden. So wurden z. B. von den 138 Arbeitern, 
die ihre Arbeitskraft in Birsula (Gouv. Cherson) anboten, nur 4 Arbeiter 
gedungen. «Jeden Markttag trifft man die bekannten Arbeiter. Es sind 
einige, die zum fünften oder sechsten Male kommen, die überall schon 
’) Vgl. Ed. David a. a. D. S. 269—273,
	        

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Die Arbeiterfrage in Der Südrussischen Landwirtschaft. Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung, 1908.
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