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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1834114039
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-222204
Document type:
Monograph
Author:
Lucas, Charles Prestwood http://d-nb.info/gnd/101180705
Title:
Religion, colonising & trade
Place of publication:
London
Publisher:
Soc. for Promoting Christian Knowledge
Year of publication:
1930
Scope:
84 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

Dar Imperialismus der übrigen Weltmächte. 
29 
mandschurischen Bahn erreicht wurde. Die Größe der Kaffee-Einfuhr aus 
Brasilien macht dieses Land von der Zollpolitik der Vereinigten Staaten 
abhängig. 
Die größten Aussichten hat die wirtschaftliche Durchdringung in 
Australien, wo sie aus der Abneigung gegen den japanischen Imperialismus 
Gewinn zieht. Selbst nach Afrika geht die Ausfuhr von Maschinen aus der 
Union. Die bedenklichste Methode verfolgt der amerikanische Kapitalismus 
durch seine börsenmäßige Betätigung; die Spekulationen der Milliardäre 
waren wiederholt imstande, auch europäische Werte zu beeinflussen. 
Im allgemeinen kann anerkannt werden, daß die amerikanische 
Methode die politische Unabhängigkeit der von ihr befreiten, aber 
wirtschaftlich in Abhängigkeit gebrachten Staaten im allgemeinen fördert. 
Eine Ausnahme bildet nur die Panamakanalpolitik, die unter Aus 
nutzung der Gebundenheit Englands durch den Burenkrieg schließlich doch 
zur politischen Herrschaft über die Panamazone führte. Noch im Clayton- 
Bulwer-Vertrag mit Großbritannien vom 19. April 1850 hatte die Union 
jedes Ausschlußrecht zugunsten einer der beiden Mächte ausdrücklich 
abgelehnt und die Neutralität und Freiheit des Kanals garantiert. Als 
Zweck der Vereinbarung bezeichnete Art. 6 den Bau und die Erhaltung 
des Kanals als eine Schiffsverbindung zwischen den beiden Ozeanen unter 
gleichem Interesse und unter gleichen Bedingungen für alle („constructing 
and maintaining the said canaj as a ship-communication between the two 
Oceans, for the benefit of mankind, on equal terms to all“, Strupp, 
Urkunden 1, 288). Diese Wahrung des internationalen Interesses haben 
jedoch die Vereinigten Staaten unter dem Einflüsse einer positiven Aus 
legung der Monroedoktrin aufgegeben. Nachdem der erste, nicht ratifi 
zierte Hay-Pauncefote-Vertrag vom 5. Februar 1900(Strupp,Urkunden2, 
202) zwar England von der Aufsicht über den Kanal ausgeschlossen, 
aber durch die Möglichkeit des Beitrittes der übrigen Mächte noch immer 
den Schein einer internationalen Garantie aufrechterhalten hatte, ist 
durch den zweiten ratifizierten Hay-Pauncefote-Vertrag vom 18. No 
vember 1901 von einer internationalen Garantie nicht mehr die Rede, 
so daß gemäß Art. 4 nur England bei einer Vertragsverletzung ein- 
schreiten könnte (S t r u p p, Urkunden 2, 203). Durch den Hay-Varilla- 
Vertrag vom 18. November 1903 mit dem als unabhängig erklärten Staate 
Panama ist die Wahrung der ewigen Neutralität allein der Union über 
lassen Und die in den Verträgen von 1850 und 1901 verbotene Befesti 
gung ausdrücklich Vorbehalten worden (Strupp, Urkunden 2, 204). 
Nachdem sich schon die Botschaft des Präsidenten Monroe den 
Schutz der Freistaaten des amerikanischen Kontinents gegen das poli 
tische System der europäischen Staaten Vorbehalten hatte, ist das Streben 
nach Anteil an der politischen W eltordnung immer schärfer 
hervorgetreten. Die Anteilnahme für die Befreiung der Griechen vom
	        

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Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
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