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Die Arbeitsverhältnisse Zürcherischer Ladentöchter und Arbeiterinnen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeitsverhältnisse Zürcherischer Ladentöchter und Arbeiterinnen

Monograph

Identifikator:
1834114039
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-222204
Document type:
Monograph
Author:
Lucas, Charles Prestwood http://d-nb.info/gnd/101180705
Title:
Religion, colonising & trade
Place of publication:
London
Publisher:
Soc. for Promoting Christian Knowledge
Year of publication:
1930
Scope:
84 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter I. The sixteenth century
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Hotel- und Gastgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • 1. Auftakt
  • 2. Der Wert zielbewußter Propaganda
  • 3. Was bezweckt die Reklame?
  • 4. Vom Wert der Zeitungsreklame
  • 5. Welche Zeitungen und Zeitschriften wähle ich für meine Propaganda?
  • 6. Die technische Gestaltung des Inserats
  • 7. Die Anzeige im Restaurantbetrieb
  • 8. Der Reim in der Reklame
  • 9. Die Zeitstrophe in der Reklame
  • 10. Vorsicht! Der Setzkasten ist oft des Inserenten Feind
  • 11. Groteske Reklame durch orthographische Schnitzer
  • 12. Dauerwerbung durch das Kennzeichen
  • 13. Gemeinschaftsreklame der Hotels mit dem Kurort
  • 14. Kombinierte Anzeigereklame
  • 15. Ausnützung technischer Betriebseinrichtungen und die Reklame dafür
  • 16. Kollektivpropaganda durch korporative Vereinsreklame
  • 17. Die Anzeige auf dem gastgewerblichen Arbeitsmarkt
  • 18. Der Inserent und der Zeitungsverleger
  • 19. Der "Blickfang"
  • 20. Propagandawinke für ein ungenügend besuchtes Hotel
  • 21. Der illustrierte Faltprospekt
  • 22. Der Wert guter und die Schädlichkeit schlechter Werbeschriften
  • 23. "Unzweckmäßige" und "richtige" Formate der Werbeschriften
  • 24. Die illustrierte Werbebroschüre
  • 25. Unzweckmäßige Werbebroschüren privater Verleger
  • 26. Aparte, nicht schablonenhafte Werbemittel
  • 27. Eine nicht alltägliche Broschüre
  • 28. Hotelbroschüren für Autotouren und Schlittenfahrten
  • 29.Feuilletonistische Werbung für einen Kurort und ein Kur-Hotel
  • 30. Feuilletonistische Werbung für ein Großstadthotel
  • 31. Feuilletonistische Werbung für ein mondänes Gesellschafts-Etablissement
  • 32. Groteske Werbung für ein hypermodernes Hotel
  • 33. Die Kofferetikette als reisender Propagandist
  • 34. Die Kofferetikette und das Abziehplakat
  • 35. Die heitere oder satirische Episode in der Kurortwerbung
  • 36. Ausnützung der Gelegenheiten
  • 37. Propaganda durch Mediziner
  • 38. Studienreise der Ärzte
  • 39. Wissenschaftliche Studienreisen
  • 40. Erholungsreisen und Reisestipendien als Belohnung
  • 41. Ferien für Jugendliche
  • 42. Wie und wann wirkt und wirbt das Plakat?
  • 43. Anregungen und praktische Beispiele für Preisausschreiben und Wettbewerbe
  • 44. Die Preiskonkurrenzen beim Sommersport
  • 45. Die Preiskonkurrenzen beimWintersport
  • 46. Verhängnisvolle Wettbewerbe und Preisausschreiben
  • 47. Wissenschaftliche Sportwochen oder Sporttage
  • 48. Die Mitarbeit der Schriftsteller und Journalisten
  • 49. Journalistische Studienfahrten
  • 50. Vaterländische Werbemethoden
  • 51. Gefährliche Indiskretionen bei der Werbung
  • 52. Briefpapier als Werbehelfer
  • 53. Der Briefumschlag als Werber
  • 54. Die Propagandawirkung des Namens
  • 55. Ein internationales Wert-Kennzeichen für Hotels
  • 56. Wie fessele ich meine Gäste?
  • 57. Die Werbung für das eigene Hotel-Restaurant
  • 58. Die Schlüssel-, beziehungsweise Zimmerkarte als Werber
  • 59. Ein kleiner, aber fleißiger Propagandist: die Ansichtskarte
  • 60. Der Sprechbrief
  • 61. Gästewerbung durch Briefe
  • 62. Der Auslands-Werbebrief
  • 63. Propagandamöglichkeiten
  • 64. Stadtwappen und Reklame
  • 65. Wann "empfiehlt" sich die Empfehlungskarte?
  • 66. Die Farbe in der Reklame
  • 67. Das gute Lichtbild als Propagandahelfer
  • 68. Wichtige Kleinigkeiten im gepflegten Hotelzimmer sind ausgezeichnete Werbehelfer
  • 69. Werbeprogramm eines großen internationalen Kurortes und Sportplatzes
  • 70. Arbeitsprogramm eines Kurort-Werbefachmannes
  • 71. Der Kurdirektor
  • 72. Fremdenverkehrsvereine
  • 73. Das Kaffeehaus in seiner Heimat
  • 74. Der Wert persönlicher Beziehungen
  • 75. Wie sorge ich für mein und ein gutes Andenken?
  • 76. Die Propaganda im Ausland
  • 77. Bilder, die in Amerika gefallen und werbend wirken
  • 78. Vom Wohltun
  • 79. Die Modenschau im mondänen Hotel
  • 80. Der Propagandawert von Kongressen und Ausstellungen
  • 81. Der Ruhetag der Frauen
  • 82. Die Werbeaktion "Der aufmerksame Ehemann"
  • 83. Das "Wochenende" und seine Organisierung
  • 84. Nach dem Theater. - Nach der Abendunterhaltung
  • 85. Eine kleine Werbekampagne anläßlich eines besonderen Ereignisses
  • 86. Der Rundfunk als Werber
  • 87. Propaganda durch den Film
  • 88. Proteste gegen Filmreklame im Theater
  • 89. Reklame durch Licht
  • 90. Die Reklame an der Landstraße
  • 91. Die negative Reklame
  • 92. Der geschulte Reklamefachmann
  • 93. Die Anzeigenzentrale des Reichsverbandes der Deutschen Hotels, Restaurants und verwandter Betriebe E. V.
  • 94. Die Reichszentrale für Deutsche Verkehrswerbung
  • 95. Die Fremdenverkehrskommission der Bundesländer Wien und Niederösterreich
  • 96. Die Schweizer Verkehrszentrale
  • 97. Die italienische U-N-I-T-I
  • 98. Die italienische ENIT
  • 99. Der Verband Deutscher Reklamefachleute E. V.
  • 100. Die Tätigkeit der Annoncenexpeditionen
  • 101. Schutz vor zudringlichen Anzeigenwerbern und zweifelhaften Reklameunternehmungen
  • 102. Tricks wilder Adreßbuchunternehmer
  • 103. Versand der Werbeschriften
  • 104. Erfolgskontrolle der Propagandamaßnahmen
  • 105. Reisebureaus sowie Hotel- und Fremdenverkehrs-Werbung
  • 106. Adressen von Reise- und Verkehrsbureaus
  • 107. Adressen von Konsulaten
  • 108. Ausklang

Full text

470 
DAS HOTEL UND GASTGEWERBE 
das Becken zu tauchen (Augenbad, Nasendusche). Versuchte 
man es, dann holte man sich bombensicher eine Beule an den 
Wasserhähnen. Neuerdings konstruiert man — es hat ein wenig 
lange gedauert — den Wasserausfluß so, daß ein einziges hohes, 
gebogenes Rohr, das auf die Seite gedreht werden kann, sowohl 
kaltes als heißes Wasser spendet. Man sieht, es geht alles, wenn 
nur der gute Wille da ist. 
Meine nun folgende Anregung gilt hauptsächlich für Hotels 
in Kur- und Badeorten sowie Sommerfrischen. Diese haben, 
erfreulicherweise, sehr oft schöne und geräumige Balkons. Man 
verkündet das auch voll Stolz in den Werbeschriften. 
Verwunderlich ist, daß aber die wenigsten dieser Hotels bisher 
daran gedacht haben, ihren Gästen auch die ungetrübte und 
behagliche Benützung dieser Balkone oder Veranden zu 
ermöglichen. Wenn man erholungsbedürftige Menschen auf- 
nimmt, so müßte man ihnen auch die Möglichkeit verschaffen, 
bequem und behaglich nicht nur auf dem eigenen Balkon zu 
sitzen, sondern auch zu liegen. Ein oder zwei wirklich bequeme 
Korbsessel, an Stelle der jetzt üblichen harten, eisernen Garten- 
stühle, dürften also niemals fehlen, noch weniger aber dürfte 
der Liegestuhl fehlen. Man könnte ja, wie es in den meisten 
Sanatorien geschieht, eine Leihgebühr dafür erheben, die der 
Gast gern bezahlen wird. Nur müßten die Liegestühle auch 
vorhanden sein. Man informiere sich einmal bei den Ärzten in 
bestimmten Kurorten und Sanatorien über die ausgezeichneten 
Wirkungen, die durch systematisch durchgeführte Liegekuren 
erzielt werden. Es ist staunenswert. In Davos, in St. Blasien usw. 
gehört die Liegekur zum Hauptteil der Heilmittel. Nun überlege 
man sich, wie vorteilhaft es für jedes Saisonhotel sein müßte, 
wenn die Gäste gestärkt und wie neugeboren abreisen können, 
weil sie alle von der Natur gebotenen Vorteile, also auch die 
Liegekur, ausnützen durften. Das wäre eine Werbung, wie sie 
wirkungsvoller nicht auszudenken wäre. Man darf nie ver- 
gessen: der zufriedene Gast ist der treueste und zuverlässigste 
Werber für das Hotel. 
Noch eins. Sowohl im Stadthotel als auch im Saisonhotel 
sollte jeder Gast mindestens einen wirklich bequemen Sessel im 
Zimmer finden. Es erhöht die Behaglichkeit und weckt die 
Zufriedenheit. Sie wird noch mehr gefördert durch einen Diwan, 
auf dem der Gast auch tatsächlich liegen kann. Mit jenen 
sonderbaren Chaiselongues, die halb Sessel und halb Liegesofa
	        

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Das Hotel- Und Gastgewerbe. Floeder, 1928.
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