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10 Jahre Rote Gewerkschafts-Internationale

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Bibliographic data

fullscreen: 10 Jahre Rote Gewerkschafts-Internationale

Monograph

Identifikator:
1834115493
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-222011
Document type:
Monograph
Author:
Lozovskij, Solomon Abramovič
Lozovskij, Solomon Abramovič http://d-nb.info/gnd/104314591
Title:
10 Jahre Rote Gewerkschafts-Internationale
Place of publication:
Moskau
Publisher:
Rote Gewerkschafts-Internationale
Year of publication:
1930
Scope:
47 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XII. Das Anglo-Russische Komitee
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • 10 Jahre Rote Gewerkschafts-Internationale
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Krise von 1920 und die Krise von 1930
  • II. Ursachen der Entstehung der RGI
  • III. Der revolutionierende Einfluß der Komintern
  • IV. Die Entstehung der RGI
  • V. Die Kräftesammlung
  • VI. Der Kampf gegen die Anarcho-Syndikalisten
  • VII. Die Teilforderungen und das Endziel
  • VIII. Die organisatorischen Probleme
  • IX. Nochmals: RGI und Komintern
  • X. Kapitalsoffensive und proletarische Einheitsfront
  • XII. Das Anglo-Russische Komitee
  • XIII. Die RGI und die kapitalistische Rationalisierung
  • XIV. Der IV. RGI-Kongreß nahm den Uebergang von der Abwehr zum Angriff in Aussicht
  • XV. Die RGI und die Arbeiterbewegung der Kolonien
  • XVI. Das Nationen- und Rassenproblem
  • XVII. Die Pläne Amsterdams gegenüber der Abeiterbewegung der Kolonien
  • XVIII. Der Kampf um die revolutionäre Linie
  • XIX. Das Kräfteverhältnis der RGI und der Amsterdamer Internationale
  • XX. Schule des Kommunismus und Schule des Kapitalismus
  • XXI. RGI und USSR
  • XXII. Die Bekämpfung des imperialistischen Krieges
  • XXIII. Das Kaderproblem
  • XXIV. Die Schwächen und Mängel der RGI
  • XXV. Der Kampf um die Mehrheit der Arbeiterklasse
  • XXVI. Die Zukunft gehört der Roten Gewerkschafts-Internationale

Full text

des Krieges und Kampf gegen die Offensive des Kapitals, Das Linkssein 
der linken Amsterdamer ist nur im höchsten Maße bedingt aufzufassen. 
Die Gewerkschaften der Sowjetunion versuchten, die Einheitsfront mit 
ihnen zu schaffen, doch die Führer der englischen Trade-Unions waren 
zu nichts weiter als zur Unterzeichnung einer linken Deklaration bereit, 
wobei sie von vornherein entschlossen waren, nichts für die Erfüllung 
der übernommenen Verpflichtungen zu tun, Was veranlaßte die eng- 
lischen Trade-Unionisten, sich mit den sowjetrussischen Gewerkschaften 
zu verständigen, die Einheitsfront mit ihnen zu schließen? Es waren 
vor allem Gründe der Staatsraison: durch die sowjetrussischen Gewerk- 
schaften wollten sie der englischen Industrie Lieferungsverträge sichern. 
Davon gingen alle die Purcell, Hicks, Tillet und Turner in ihrer Argu- 
mentation für die Einheitsfront mit den sowjetrussischen Verbänden 
gewöhnlich aus. Dadurch kamen sie den Stimmungen der breiten Massen 
für die Sowjetunion entgegen, Andererseits gedachten die englischen 
Generalratsleute, sich im Kampfe um den Einfluß in der Amsterdamer 
Internationale auf die Gewerkschaften der Sowjetunion zu stützen. 
Darüber hinaus schien es den Leuten aus dem Generalrat angesichts 
der Radikalisierung der Massen eine Notwendigkeit, sich zur Erhaltung 
ihres Einflusses mit linken Phrasen zu bewaffnen, sich in das Män- 
telchen der Einheitsfiront mit den sowjetrussischen Gewerkschaften zu 
hüllen. 
Was hatte die sowjetrussischen Gewerkschaften veranlaßt, sich zur 
Einheitsiront, zur Verständigung mit den linken Amsterdamern zu ent- 
schließen? Vor allem der Wunsch, den Massen zu zeigen, daß sie nicht 
mit dem Munde, sondern in der Tat für die Einheitsfront eintreten und 
bereit sind, sich mit jeder beliebigen Arbeiterorganisation zu verstän- 
digen, um gemeinsame Aktionen gegen die Reaktion, gegen den Krieg 
und die Offensive des Kapitals einzuleiten, Die in der kurzen Dauer 
der Einheitsfront mit den linken Amsterdamern gewonnene Erfahrung 
hat gezeigt, daß die letzteren keinen Finger rühren wollten, um die ge- 
faßten Beschlüsse gemeinsam durchzuführen, Ja, noch mehr, sobald 
diese Herren „Linken‘ gezwungen waren, eine bestimmte Position im 
Klassenkampf des eigenen Ländes zu beziehen (Bergarbeiterstreik, 
Generalstreik usw.) stellten sie sich an die Spitze des reaktionären 
Feldzuges der Gewerkschaftsbürokratie gegen die Interessen der Ar- 
beiterklasse, So hat das praktische Leben in die Verträge mit den 
linken Amsterdamern seine Korrekturen hineingebracht, Diese Herr- 
schaften faßten das anglo-russische Komitee als gegenseitigen Garantie- 
pakt der Kommunisten und Reformisten auf, und sie mußten in dieser 
Beziehung eine Enttäuschung erleben, sobald ihre streikbrecherische 
Rolle zutage getreten war, Zwar hat es auch unter den sowjetrussischen 
Gewerkschaftern Leute gegeben, die da glaubten, das Vorhandensein 
eines Vertrags verpflichte uns, von einer scharfen Verurteilung dieser 
Streikbrecher Abstand zu nehmen, doch sind diese Stimmungen in der 
Haltung des Zentralrates der Gewerkschaften der USSR, (WZSPS.) 
Zn
	        

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10 Jahre Rote Gewerkschafts-Internationale. Rote Gewerkschafts-Internationale, 1930.
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