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Das Hotel- und Gastgewerbe

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Bibliographic data

Object: Das Hotel- und Gastgewerbe

Monograph

Identifikator:
1835107648
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-222288
Document type:
Monograph
Author:
Norden, Hermann http://d-nb.info/gnd/1141303051
Title:
Durch Abessinien und Erythräa
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Scherl
Year of publication:
[ca. 1930]
Scope:
202 S.
Ill., 1 Kt.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Gondar
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Hotel- und Gastgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • 1. Auftakt
  • 2. Der Wert zielbewußter Propaganda
  • 3. Was bezweckt die Reklame?
  • 4. Vom Wert der Zeitungsreklame
  • 5. Welche Zeitungen und Zeitschriften wähle ich für meine Propaganda?
  • 6. Die technische Gestaltung des Inserats
  • 7. Die Anzeige im Restaurantbetrieb
  • 8. Der Reim in der Reklame
  • 9. Die Zeitstrophe in der Reklame
  • 10. Vorsicht! Der Setzkasten ist oft des Inserenten Feind
  • 11. Groteske Reklame durch orthographische Schnitzer
  • 12. Dauerwerbung durch das Kennzeichen
  • 13. Gemeinschaftsreklame der Hotels mit dem Kurort
  • 14. Kombinierte Anzeigereklame
  • 15. Ausnützung technischer Betriebseinrichtungen und die Reklame dafür
  • 16. Kollektivpropaganda durch korporative Vereinsreklame
  • 17. Die Anzeige auf dem gastgewerblichen Arbeitsmarkt
  • 18. Der Inserent und der Zeitungsverleger
  • 19. Der "Blickfang"
  • 20. Propagandawinke für ein ungenügend besuchtes Hotel
  • 21. Der illustrierte Faltprospekt
  • 22. Der Wert guter und die Schädlichkeit schlechter Werbeschriften
  • 23. "Unzweckmäßige" und "richtige" Formate der Werbeschriften
  • 24. Die illustrierte Werbebroschüre
  • 25. Unzweckmäßige Werbebroschüren privater Verleger
  • 26. Aparte, nicht schablonenhafte Werbemittel
  • 27. Eine nicht alltägliche Broschüre
  • 28. Hotelbroschüren für Autotouren und Schlittenfahrten
  • 29.Feuilletonistische Werbung für einen Kurort und ein Kur-Hotel
  • 30. Feuilletonistische Werbung für ein Großstadthotel
  • 31. Feuilletonistische Werbung für ein mondänes Gesellschafts-Etablissement
  • 32. Groteske Werbung für ein hypermodernes Hotel
  • 33. Die Kofferetikette als reisender Propagandist
  • 34. Die Kofferetikette und das Abziehplakat
  • 35. Die heitere oder satirische Episode in der Kurortwerbung
  • 36. Ausnützung der Gelegenheiten
  • 37. Propaganda durch Mediziner
  • 38. Studienreise der Ärzte
  • 39. Wissenschaftliche Studienreisen
  • 40. Erholungsreisen und Reisestipendien als Belohnung
  • 41. Ferien für Jugendliche
  • 42. Wie und wann wirkt und wirbt das Plakat?
  • 43. Anregungen und praktische Beispiele für Preisausschreiben und Wettbewerbe
  • 44. Die Preiskonkurrenzen beim Sommersport
  • 45. Die Preiskonkurrenzen beimWintersport
  • 46. Verhängnisvolle Wettbewerbe und Preisausschreiben
  • 47. Wissenschaftliche Sportwochen oder Sporttage
  • 48. Die Mitarbeit der Schriftsteller und Journalisten
  • 49. Journalistische Studienfahrten
  • 50. Vaterländische Werbemethoden
  • 51. Gefährliche Indiskretionen bei der Werbung
  • 52. Briefpapier als Werbehelfer
  • 53. Der Briefumschlag als Werber
  • 54. Die Propagandawirkung des Namens
  • 55. Ein internationales Wert-Kennzeichen für Hotels
  • 56. Wie fessele ich meine Gäste?
  • 57. Die Werbung für das eigene Hotel-Restaurant
  • 58. Die Schlüssel-, beziehungsweise Zimmerkarte als Werber
  • 59. Ein kleiner, aber fleißiger Propagandist: die Ansichtskarte
  • 60. Der Sprechbrief
  • 61. Gästewerbung durch Briefe
  • 62. Der Auslands-Werbebrief
  • 63. Propagandamöglichkeiten
  • 64. Stadtwappen und Reklame
  • 65. Wann "empfiehlt" sich die Empfehlungskarte?
  • 66. Die Farbe in der Reklame
  • 67. Das gute Lichtbild als Propagandahelfer
  • 68. Wichtige Kleinigkeiten im gepflegten Hotelzimmer sind ausgezeichnete Werbehelfer
  • 69. Werbeprogramm eines großen internationalen Kurortes und Sportplatzes
  • 70. Arbeitsprogramm eines Kurort-Werbefachmannes
  • 71. Der Kurdirektor
  • 72. Fremdenverkehrsvereine
  • 73. Das Kaffeehaus in seiner Heimat
  • 74. Der Wert persönlicher Beziehungen
  • 75. Wie sorge ich für mein und ein gutes Andenken?
  • 76. Die Propaganda im Ausland
  • 77. Bilder, die in Amerika gefallen und werbend wirken
  • 78. Vom Wohltun
  • 79. Die Modenschau im mondänen Hotel
  • 80. Der Propagandawert von Kongressen und Ausstellungen
  • 81. Der Ruhetag der Frauen
  • 82. Die Werbeaktion "Der aufmerksame Ehemann"
  • 83. Das "Wochenende" und seine Organisierung
  • 84. Nach dem Theater. - Nach der Abendunterhaltung
  • 85. Eine kleine Werbekampagne anläßlich eines besonderen Ereignisses
  • 86. Der Rundfunk als Werber
  • 87. Propaganda durch den Film
  • 88. Proteste gegen Filmreklame im Theater
  • 89. Reklame durch Licht
  • 90. Die Reklame an der Landstraße
  • 91. Die negative Reklame
  • 92. Der geschulte Reklamefachmann
  • 93. Die Anzeigenzentrale des Reichsverbandes der Deutschen Hotels, Restaurants und verwandter Betriebe E. V.
  • 94. Die Reichszentrale für Deutsche Verkehrswerbung
  • 95. Die Fremdenverkehrskommission der Bundesländer Wien und Niederösterreich
  • 96. Die Schweizer Verkehrszentrale
  • 97. Die italienische U-N-I-T-I
  • 98. Die italienische ENIT
  • 99. Der Verband Deutscher Reklamefachleute E. V.
  • 100. Die Tätigkeit der Annoncenexpeditionen
  • 101. Schutz vor zudringlichen Anzeigenwerbern und zweifelhaften Reklameunternehmungen
  • 102. Tricks wilder Adreßbuchunternehmer
  • 103. Versand der Werbeschriften
  • 104. Erfolgskontrolle der Propagandamaßnahmen
  • 105. Reisebureaus sowie Hotel- und Fremdenverkehrs-Werbung
  • 106. Adressen von Reise- und Verkehrsbureaus
  • 107. Adressen von Konsulaten
  • 108. Ausklang

Full text

PROPAGANDA DURCH DEN FILM 
547 
gezeichnet. Ich empfehle sie der Beachtung und zur Nach- 
ahmung. 
Es wird unter den Lesern dieses Buches viele geben, die über 
die technische Seite des Werbefilms nicht orientiert sind. Für 
sie wird daher von Interesse sein, was Dr. Max Friedländer, 
ein guter Kenner des Filmwesens, über Wege zum Werbefilm 
ausgeführt hat. Im nachstehenden gebe ich einige seiner 
Gedankengänge wieder. 
Die Tatsache, daß sich auf dem Gebiete des Werbefilms drei 
Kategorien herauskristallisiert haben, läßt eine einheitliche 
Norm hierüber zunächst nicht aufstellen. Wir unterscheiden: 
1. Den Werkfilm, der lediglich Repräsentationszwecke ver- 
folgt. 
Den Werbespielfilm, der im Rahmen einer (meist humo- 
ristischen) Spielhandlung das zu propagierende Objekt 
in den Mittelpunkt des Interesses rückt, 
3. Den Werbetrickfilm, der das ins Groteske abgebogene 
Gegenstück zum Werbespielfilm darstellt. 
Die Wege, die der Werkfilmhersteller beschreiten kann, sind 
nicht sehr zahlreich. Im allgemeinen werden ihm die gleichen 
Grenzen gesetzt sein, wie dem Industriekulturfilm-Hersteller. 
Der Werbespielfilm bietet ungleich mehr Möglichkeiten zur 
Entfaltung von individuellem Können seitens des Herstellers. 
Merkwürdigerweise ist der Werbespielfilm im Verhältnis zum 
Trickfilm sehr wenig gepflegt worden. Wohl hauptsächlich 
deswegen, weil man glaubte, daß die Ausdrucksmittel des ersten 
beschränkter seien, als die seines grotesken Kollegen. Doch mit 
Unrecht! 
Ausschlaggebend kann hier nicht die Quantität, sondern die 
Qualität der Mittel sein! Die moderne Photographie ist heute 
nicht mehr darauf angewiesen, lediglich Wirklichkeit zu 
reproduzieren. Die fortgeschrittene Photo-Tricktechnik der 
Gegenwart kennt fast kein Hindernis mehr, das ihr verböte, 
einen in Wirklichkeit unmöglichen Vorgang bildlich wieder- 
zugeben. 
Meist wird sich für die Handlung des Werbespielfilms ein 
humoristischer Ton empfehlen, da nur in den seltensten Fällen 
ein ernster Inhalt sich mit der (meist am Schlusse einsetzenden) 
Propaganda vereinbaren läßt.
	        

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Das Hotel- Und Gastgewerbe. Floeder, 1928.
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