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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1856431436
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262738
Document type:
Monograph
Title:
The Federal reserve act (approved December 23, 1913) as amended to March 4, 1931
Place of publication:
Washington
Publisher:
United States Government Printing Office
Year of publication:
1931
Scope:
ii, 170 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Index

Document type:
Monograph
Structure type:
Index
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
    Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

B. VM. Abschnitt. Die Steuerüberwälzung. 319 
Angebot und Nachfrage nicht verändern; Preisveränderungen treten 
nicht deshalb ein, weil sich UÜberwälzungsbestrebungen betätigen, 
sondern umgekehrt. UÜberwälzung kann dann stattfinden, wenn die 
Preise sich verändern, was von Angebot und Nachfrage abhängt. 
Aber wie bemerkt, auch ohne Überwälzung wird der Preis stets 
das Verhältnis von Angebot und Nachfrage voll zum Ausdruck 
bringen. Wenn sich eine große Nachfrage nach einem Industrie- 
artikel zeigt, so wird dessen Preis mit und ohne Steuerüberwälzung 
steigen; der Gewerbetreibende wird also aus dem Verkauf mehr 
gewinnen, als früher und wenn zufälligerweise in demselben Zeit- 
punkte seine Steuer erhöht würde, so wird man die Preissteigerung 
der UÜberwälzung zuschreiben, während doch trotz neuer oder 
höherer Steuer der Preis nicht gestiegen wäre, wenn dies nicht die 
Verhältnisse von Angebot und Nachfrage zur Folge hätten. Die 
Überwälzung ist somit mehr Sache der Interpretation; der Preis 
wäre auch sonst gestiegen, das Überwälzungsstreben an sich hat 
keinen entscheidenden Einfluß. Bei günstigen Marktverhältnissen 
wird also die UÜberwälzung möglich sein, aber die UÜberwälzung 
kann die günstige Preisgestaltung nicht hervorrufen. 8 
Die Steuerüberwälzung setzt demnach die für die Überwälzung 
günstige Gestaltung von Angebot und Nachfrage voraus, ohne welche 
der Preis sich nicht ändern kann, die unmittelbare Ursache ist aber 
die Veränderung des Verhältnisses von Angebot und Nachfrage. 
Die Steuerüberwälzung als Ursache der Preisgestaltung kann nur 
in dem Falle zur Geltung kommen, wenn das Bestreben von einem 
Individuum ausgeht, das in den Kreis der Nachfrage oder des Ange- 
botes gehört und es demselben gelingt eine entsprechende Preisver- 
änderung durchzusetzen. Wenn aber doch die Steuerüberwälzung 
ohne Anderung von Angebot und Nachfrage stattfände, so ist dies 
nur daraus zu erklären, daß der Preis den Verhältnissen von An- 
gebot und Nachfrage nicht entsprach, daß hier eine gewisse Irre- 
gularität in der Preisbildung zu konstatieren ist, ein Vacuum, in- 
folge des Wachsens der Steuerlast das Bestreben nach UÜberwälzung 
diesen Zustand aufdeckte und klar machte, daß den obwaltenden 
Verhältnissen von Angebot und Nachfrage eine andere Preisformel 
entspricht. Die Steuerüberwälzungstendenz ist hier gewissermaßen 
der Pfadfinder, der in die Bahn der richtigen Preisgestaltung hin- 
führt. Natürlich bezieht sich dies nur auf Steuern, die nicht etwa 
die Bestimmung haben, vom Steuersubjekt überwälzt zu werden, 
sondern die vom Steuersubjekt selbst zu tragen wären. 
Die Steuerüberwälzung ist also auch hier nicht so sehr Ursache, 
als Gelegenheit zu richtiger, dem Verhältnis von Angebot und Nach-
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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