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Zur Begriffsbestimmung der Kartelle und Konzerne

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Begriffsbestimmung der Kartelle und Konzerne

Monograph

Identifikator:
1868614581
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-259947
Document type:
Monograph
Author:
Vanoni, Robert
Title:
Zur Begriffsbestimmung der Kartelle und Konzerne
Place of publication:
Heidelberg
Publisher:
Weiss
Year of publication:
1931
Scope:
87 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Teil: Der Kartellbegriff
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Begriffsbestimmung der Kartelle und Konzerne
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil: Der Kartellbegriff
  • II. Teil: Der Konzernbegriff

Full text

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(Unternehmer) des gleichen Gewerbes, welche durch eine mehr oder 
minder weitgehende Machtstellung auf dem Markte eine äußere 
Konkurrenzregulierung im Sinne einer Rentabilitätsförderung und 
sicherung der Mitgliedsfirmen bezwecken. 
5. Die Zugehörigkeit der Konditionenverein- 
barungenzuden Kartellarten. 
In der Kartelliteratur gehen nun die Ansichten darüber aus- 
einander, ob die Verbände, welche die Lieferungs- und Zahlungs- 
bedingungen regeln, überhaupt zu den Kartellen zu rechnen sind. 
Liefmann lehnt es auf Grund seiner Zwecksetzung „monopolisti- 
Sche Marktbeherrschung“ ab, die Vereinbarungen über Konditionen 
zu den Kartellen zu rechnen, da sie „an sich keine monopolistischen 
Wirkungen“ hätten. Dagegen weist es Tschierschky**) zurück, die 
Konditionskartelle nicht als „Kartelle“ bezeichnen zu wollen und 
Metzner?) sieht im Konditionskartell die Grundlage aller Kartell- 
formen und „diejenige Kartellform, die am weitesten verbreitet ist, 
und zwar vorwiegend in denjenigen Wirtschaftszweigen, die in- 
folge geringer Kartellierungsfähigkeit höhere Kartellformen nicht 
Oder nur schwer erreichen können“. Ähnlich drückt sich Lehnich?®) 
aus: „Reine Konditionskartelle finden wir dort, wo die Art des Ar- 
tikels einen weiteren Ausbau der Kartellform nicht zuläßt oder ein 
weitgehendes Kartellierungsbedürfnis nicht besteht“ 
Nach der oben gegebenen Begrifisbestimmung des Kartells muß 
Natürlich ein Verband, welcher die Lieferungs- und Zahlungsbe- 
dingungen für einen Wirtschaftszweig gemeinsam regelt, als Kar- 
tellform angesehen werden, da ein solches Vorgehen die für den 
Kartellbegriff wesentlichen Merkmale in sich schließt. Denn ein 
Solcher Verband will auf dem Gebiet der Konditionen die Konkur- 
Tenz regulieren d. h. er will die Rentabilität seiner Mitglieder da- 
durch fördern, daß er neben der Beseitigung von Mißständen die 
Mitglieder auch hinsichtlich des Risikos besser stellt, da durch die 
Vereinbarungen die Konkurrenten auf die gleiche Basis gestellt wer- 
den, Wenn nun die Mitglieder in bestimmter Weise verpflichtet 
werden sollen, muß ihnen auch eine gewisse Garantie dafür ge- 
boten sein, daß die einseitigen Festsetzungen auf dem Markte wirk- 
Sam werden. „Da diese Durchsetzung aber erhebliche Opfer vom 
5 
nn 
22) Tschierschky, s. Kartellorganisation, S. 44 #. 
25) Metzner, Kartelle und Kartellpolitik, S. 27. 
26) Lehnich, Kartelle und Staat, Berlin 1928, S. 44.
	        

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Zur Begriffsbestimmung Der Kartelle Und Konzerne. Weiss, 1931.
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