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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Kritik des Aristotelischen Formbegriffs. 
199 
müssen.1®) Der Begriff des Weltorganismus verbietet, irgend eine 
einzelne Art schlechthin als Mittel für die Ziele einer höheren 
zu denken: er fordert, das wir in jedem, noch so begrenzten Sein 
das Gesamtgesetz vollständig verkörpert finden. An Stelle der 
äusserlichen Betrachtung des Zwecks tritt die Erkenntnis der 
durchgehenden Harmonie im Bau und in der Entwicklung aller 
Lebewesen. So können wir von der Verwandlung einzelner Pflan- 
zenarten in einander auf den gleichen Prozess im gesamten Be- 
reich des Organischen schliessen; so verstatten uns bestimmte onto- 
genetische Vorgänge, wie die Entwicklung der Raupe zum Schmet- 
terling, einen Einblick in die prinzipielle Möglichkeit der Um- 
bildung der tierischen Spezies. Solche Gedanken, die sich z. B 
bei Vanini finden,!‘) treten freilich noch zusammenhangslos und 
antermischt mit abenteuerlichen Analogien und Spekulationen 
auf; aber sie deuten dennoch auf eine umfassende geistige Be- 
wegung zurück. Dem Naturbegriff erwächst, verglichen mit der 
mittelalterlichen Anschauung, ein tieferer Sinn. Nicht unmittelbar 
als Abbild der Gottheit, sondern nach dem Muster der Welt, also 
als „Bild des Bildes“ ist — wie Agrippa von Nettesheim ausspricht 
- der Mensch geschaffen: nicht direkt, sondern nur durch die 
Vermittlung der gesamten organischen Wirklichkeit vermag er 
sich somit zu erkennen und seine Beziehung zum „Absoluten“ zu 
arfassen.!) Schon die ausgehende Scholastik hatte in Raimund 
von Sabonde auf diesen Gedanken hingedeutet, der sodann in der 
Schule des Nikolaus Cusanus durchgebildet und weitergeführt 
wurde: jetzt wächst er im Natursystem des Paracelsus zu zen: 
iraler Bedeutung heran. 
Die Grundansicht des Paracelsus von der wechselseitigen 
Entsprechung des Mikrokosmos und Makrokosmos setzt ein 
neues Verhältnis des Geistigen und Natürlichen voraus. Die iso- 
lierte Betrachtung des Menschen muss notwendig ins Dunkel und 
in die Irre führen; alles Licht, das wir über sein Wesen zu ge- 
winnen vermögen, strahlt lediglich von der Erkenntnis des ein- 
heitlichen Lebens der Gesamtnatur zurück. „Also ist der Mensch 
ein bildtnuss in eim spiegel gesetzt hinein durch die vier Ele- 
ment .. Darumb so ist die Philosophey nichts anders, allein
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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