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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

E21 
Descartes. 
heitlichen Maassstab gestattet, Die Idee und ihre transscendente Ur- 
sache werden ausdrücklich als zwei verschiedene Arten des 
Seins einander gegenübergestellt; wo ist also hier jene „gemein- 
same Natur“ und Grundeinheit zu finden, auf die — nach einem 
Ausspruch der Regeln — die zwei Glieder eines Verhältnisses 
zurückbezogen werden müssen, um im strengen Sinne gleichartig 
und durch einander erkennbar zu werden? Die Kausalität 
bleibt hier, wo sie den Anspruch erhebt, zu einer absoluten, 
jenseitigen Existenz hinauszuführen, eine rein dogmatische Be- 
aauptung: ein Vorurteil, das der methodische Zweifel nicht zu 
entwurzeln vermochte, Auch die obersten Gesetze der Mechanik, 
die zuvor als reine Regeln der Erfahrung und der universellen 
Mathematik behauptet wurden, müssen nachträglich, um ihrer 
Geltung versichert zu werden, an die metaphysische Ursache 
alles Seins angeknüpft und in ihr begründet werden.) — 
Wichtiger und folgenreicher noch ist die Stellung, die dem Be- 
griff des Unendlichen durch seine Verwendung im Gottesbeweise 
zugeteilt wird. Indem er eine rein metaphysische Funktion und 
Leistung übernimmt, scheidet er damit aus dem System der 
reinen Erkenntnisse aus. Ausdrücklich betont Descartes, dass 
die Begriffe der Substanz, der Dauer, der Zahl und andere 
ihnen vergleichbare Kategorien keine innere Nötigung enthalten, 
nach einer äusseren Ursache, die sie meinem Geiste eingeprägt 
habe, zu forschen: die Idee, die ich von mir selbst habe, ist 
für sie ein völlig zureichender Erklärungsgrund. Sie alle sind 
Bestimmungen des Bewusstseins, die erst nachträglich auf die 
äusseren Dinge übertragen und angewandt werden. Einzig für 
den Begriff des Unendlichen versagt diese Art der Ableitung; 
einzig an diesem Punkte sehen wir uns mit Notwendigkeit über 
die Grenzen des Selbst hinausgetrieben.®) Die Fähigkeit, im 
Zählen immer von neuem Einheit an Einheit zu knüpfen oder 
eine gegebene endliche Strecke durch successive Vermehrung ins 
Grenzenlose zu erweitern: diese Fähigkeit selbst wäre unbegreiflich, 
wenn sie nicht in einem aktuellen unendlichen Dasein eine Stütze 
und Entsprechung fände. Hier aber stehen wir vor einer neuen 
inneren Schwierigkeit. Es lässt sich allenfalls begreifen, dass für 
Jas einzelne constante Vorstellungsbild und seine Elemente eine 
lingliche Ursache gesucht wird: wie aber ist die gleiche Forderung
	        

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Statistik Der Evangelischen Liebestätigkeit (Halboffene Und Offene Fürsorge) Und Jugendarbeit. Wichern-Verl., 1928.
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