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Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

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Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
1885646178
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-253324
Document type:
Monograph
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Year of publication:
1908
Scope:
VI, 154 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

14 
Kabinetts, einer Kamarilla, und die Entlassung des Ministers Beyme 
verlangt. 
Er führte zu Steins Entlassung, deren Kunde bei allen Vaterlands— 
freunden einen tiefen und schmerzlichen Eindruck hervorrief. Stein zieht 
sich auf sein Schloß in Nassau zurück. Dies und die weitere Entwicke— 
lung der Dinge ist schon oben (S. 47) kurz gestreift. 
Zur Ergänzung des dort Gesagten noch folgendes: Im Sommer 
1808 spitzten sich die Ereignisse zu, die zu seinem zweiten Abgange 
führten. Mitte August war infolge französischer Spionage ein Brief 
Steins, der sehr offenherzige Bemerkungen über die allgemeine Lage 
enthielt, aufgefangen worden und zur Kenntnis Napoleous gekommen. 
Schon jetzt wurde Steins Stellung unhaltbar. Er bat um seinen Ab— 
schied, aber der König wollte seinen Minister nicht verlieren und verweigerte 
ihn. Da erschienen Ende Oktober und Anfang November in der Königs— 
berger Zeitung zwei Gedichte;: das erste lautete: 
„An den, dem es gilt. 
Fest, Edler, steh! ein Fels, an dem in grausen Wettern 
Des Sturmes Grimm vertobt, der Wogen Drang sich bricht. 
Empörtes Element umschlag' ihn rings; zerschmettern — 
Verrücken mag es ihn, den Ur-Granit-Stein nicht! 
Bleib' unser Hort! Geführt von Dir, mit Dir verbündet, 
Hofft noch der Biedermann, hegt unverzagten Mut! 
Und unerschüttert steht, unwandelbar gegründet 
Der Bau, der fest auf Dir, dem starken Grundstein ruht! 
Wer Dich besitzt, ist reich, ist sicher in Gefahren; 
Ein Schatz von Geist und Kraft, vereint in Dir, ist Sein. 
O mög er sorgsam Dich, dem Volk zum Heil, bewahren, 
Dich, seines Diadems kostbarsten Edelstein.“ 
Es ist hierin schon der Spruch enthalten, den das Volk später seinem 
Stein oft gegeben hat: 
„Des Guten Grundstein, 
Des Bösen Eckstein, 
Des Deutschen Edelstein.“ 
Freilich jetzt wurde die Lage hierdurch nur verschärft. Die Verse 
erregten die Wut der Franzosen. die hierin einen unerlaubten Trotz gegen 
Napoleon sahen. 
Stein bittet am 7. November zum zweiten Male um seine Ent— 
lassung. Noch immer nicht kann sich der König entschließen. Doch die 
Entlassung wird schließlich zur Notwendigkeit. Aus Spanien kommen 
Nachrichten von dem zunehmenden Zorn Napoleons, weil Stein noch 
immer im Amte ist. Der Bestand ganz Preußens ist deshalb bedroht. 
So legt Stein sein Amt nieder. Durch die oben (S. 48) erwähnte 
Kabinettsorder vom 24. November 1808 wird ihm seine Entlassung er— 
teilt. Stein begibt sich zunächst nach Berlin und trifft dort nach langer 
Petersilie, Preußische Städteordnung.
	        

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Entstehung Und Bedeutung Der Preußischen Städteordnung. Dürr, 1908.
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