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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

V. Überstaatliche Bindungen des Ichs 
Juden ist nicht hundert Jahre alt, sondern sie hat vor hundert 
Jahren begonnen und ist heute noch nicht vollendet. Diese hundert 
Jahre aber sind eine außerordentlich kurze Zeit.“ 
„Das im eigentlichen Sinn Jüdische ist zusammengedrängt in 
einigen wenigen Berufen: Statt daß die Juden verteilt wären, sind 
sie zusammengefaßt an bestimmten engen Stellen, und dadurch be- 
lasten und belästigen sie selbstverständlich den Gesamtorganismus.“ 
„Der Haß gegen die Juden beruht auf der Hypertrophie ihrer 
wirtschaftlichen Eigenschaften; der ist keine bloße Empfindung, 
sondern hat seine klaren Gründe.“ 
„„Mit alldem soll nicht die Abneigung zahlloser Deutscher gegen 
die Juden bestritten werden. Sie besteht und ist historisch durchaus 
erklärlich. Wir Juden brauchen Zeit; wir erwarten die demokratische 
Epoche, in der die Juden nicht in der Opposition und Kritik stehen, 
sondern sich mehr verteilen, vielfältig wirken und gemach ihre 
Einseitigkeit ableben können.““ 
Lissauer stellte der Goldsteinschen Forderung an die deutschen 
Juden, in Deutschland „„eine palästinensische Enklave‘“ zu bilden, die 
andere entgegen: „„Nur zweierlei ist möglich, entweder auswandern, 
oder deutsch werden““). Und er entscheidet sich vorbehaltlos fürs 
Deutschwerden. Aber eben doch: fürs ,„„Werden!“’ Darin liegt die 
Anerkennung, daß man in hundert Jahren nicht so in eine bis 
dahin fremde, wenn nicht feindliche Volksgemeinschaft hineinwach- 
sen kann, um mit Erfolg den Anspruch zu erheben, ihren Kultur- 
besitz „zu verwalten“’ oder in ihrer Kultur die Führung zu über- 
nehmen. 
Die Einstellung eines rein deutsch empfindenden Ichs zu der 
Stellungnahme der unterschiedlichen jüdischen Ichs gab Avenarius 
in einem ausgezeichneten Aufsatze des zweiten Augustheftes 1912. 
Auch er klagt darin mit Recht über die jüdische Überempfindlichkeit 
die „Andersdenkende ohne weiteres als mittelalterliche Menschen 
zu entwerten sucht‘’ und jeden, der das Bestehen einer Judenfrage 
auch nur zugibt, schlankweg zum Antisemiten stempelt. Das hat 
Avenarius nicht abgehalten, auszusprechen, was ist: 
„Denken unsere jüdischen Mitbürger nun: und mögt ihr Nicht- 
juden meinen, es seien unsrer zuviel an unsere Kulturarbeiter-Posten 
gekommen, so hättet ihr doch keinen Grund, mit der Art der Aus- 
0 1
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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