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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

214 
Von einer strengeren Kontrolle .der Börsenordnung und deren 
Handhabung durch Staatskommissare wird man sich nicht zu viel ver- 
sprechen dürfen. Es wird ungemein schwer sein, passende Persönlich- 
keiten für die außerordentlich schwierige Aufgabe zu finden. Der 
Staat nimmt damit eine Verantwortung auf sich, der er sich kaum ge- 
wachsen zeigen wird. Indessen war es bei dem großen Mißtrauen des 
Publikums gegen die Börse wohl unumgänglich, damit den Versuch 
zu machen, um namentlich eine Beruhigung darüber zu schaffen, daß 
bei Aufstellung der Kurse und Preise mit der nötigen Gewissenhaftig- 
keit und Objektivität vorgegangen wird; ebenso in betreff der Liefe- 
rungsfähigkeit der Ware etc. Im übrigen ist von einer strengen 
Börsenordnung und deren energischen Handhabung, um alle unlauteren 
Elemente auszuschließen, das Meiste zu erwarten. Unumgänglich not- 
wendig ist schließlich, wie es in dem (Jesetz von 1896 geschehen ist, 
eine jede Ausbeutung der Unerfahrenheit des Publikums mit den 
schärfsten Strafen zu belegen. Doch wendet sich das hauptsächlich 
qagen die kleinen Bankiers und Kommissionäre, nicht aber gegen die 
örse. 
Kapitel VII, 
Die Erwerbsgesellschaften, 
Molle, Die Lehre von der Aktiengesellschaft. Berlin 1874. 
Auerbach, Das Aktienwesen. Frankfurt 1878, 
Gutachten im Auftrag des Vereins für Sozialpolitik. Leipzig 1873. Zur 
Reform des Aktiengesellschaftswesens. 
Van der Borght, Statistische Studien über die Bewährung der Aktiengesell- 
schaften. Jena 1883. 
Behrend, Lehrbuch des Handelsrechts I, II. Berlin 1896. 
Lehmann, Recht der Aktiengesellschaften (Bd. I. Berlin 1898). . 
Weyl, Handbuch des deutschen Aktiengesellschaftsrechts. Freiburg i. B. und 
Leipzig 1896. 2. Teil. 
L. Goldschmidt, Alte und neue Formen der Handelsgesellschaft. Berlin 1892. 
Schmoller, Die geschichtliche Entwickelung der Unternehmung XVI. Die 
Handelsgesellschaften des 17. und 18. Jahrh. Jahrb. f. Ges. u. Verw., Bd. XVII. 
8 70. 
Die verschiedenen Arten der Erwerbsgesellschaften. 
Laband im Handwörterbuch der Staatswissenschaften, Art. Handelsgesell- 
schaften, Formen derselben. 
Schon früh hat man die Bedeutung der Vereinigung von Kräften 
zu gemeinsamer wirtschaftlicher Thätigkeit erkannt und daher auch 
nach den verschiedensten Richtungen solche Vereinigungen, vor allem 
zur Durchführung größerer Handelsunternehmungen durchgeführt. Des- 
halb spricht man in der Jurisprudenz noch heutigen Tages von Handels- 
gesellschaften und hat für diese eine besondere Gesetzgebung ge- 
schaffen, die in einem Teile des Handelsgesetzbuches enthalten ist, 
während es sich jetzt hauptsächlich um Vereinigungen handelt, die nicht 
des Handels wegen errichtet sind, sondern wie die Aktiengesellschaften, 
industrielle Unternehmungen betreffen. Wir wählen deshalb die allge- 
meinere Bezeichnung der Erwerbsgesellschaften, welche von älte- 
ren Nationalökonomen, wie Schäffle, schon seit Dezennien angewendet 
ist. Das Wesen der Erwerbsgesellschaften liegt nun in der Vereinigung
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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