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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

2920 
Drei Formen. 
Rechtsfrage. 
8 48. 
Die Teilnehmerschaft am Reingewinn. 
Publikationen des Vereins für Sozialpolitik, Gutachten über die Teilnehmer- 
schaft am Reingewinn. Leipzig 1873. 
V. Böhmert, Die Gewinnbeteiligung, Untersuchungen über Arbeitslohn und 
Unternehmergewinn. II. Teil, Leipzig 1878. 
Einen Mittelweg hat man mit der Teilnehmerschaft am Reinge- 
winn eingeschlagen, die eine Zeit lang (Statistiker E. Enzel) als der 
Stein der Weisen angesehen wurde, um die soziale Frage allgemein 
aus der Welt zu schaffen. Theoretisch erscheint es auch vollständig 
richtig, dass es ein vorzügliches Mittel ist, um den Gegensatz zwischen 
Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu mildern und der Anfeindung 
gegen die Unternehmer die Spitze abzubiegen, indem das Interesse 
des Arbeiters für das Unternehmen, in dem er beschäftigt ist, ge- 
schärft, er nicht völlig durch den Lohn nach Stück oder Zeit abge- 
{unden wird, sondern an dem Geschäftsgewinn einen bestimmten Anteil 
erhält. Dieses kann geschehen, entweder indem der Arbeiter aus seinem 
Verdienst Geschäftsanteile erwirbt, oder indem er einen Teil des Lohnes 
nicht nach seiner Leistung im Einzelnen bezieht, sondern in Form eines 
bestimmten Prozentsatzes des Geschäftsgewinnes erst nach dem Jahres- 
abschluss erhält. Schliesslich kann ihm dieser Anteil neben dem ge- 
wöhnlichen Lohn als ein extraordinärer Zuschuss (Bonus), als Tantitme 
zugesichert werden. Die erstere Form hat ihre entschiedenen Bedenken, 
weil dadurch dem Arbeiter als Mitbesitzer das Geschäftsrisiko aufge- 
bürdet wird, dem er im allgemeinen nicht gewachsen ist. Er wird 
dabei veranlasst, seine KErsparnisse nicht in sicherer Weise, z. B. 
in der Sparkasse anzulegen, sondern in einem mehr oder weniger un- 
sicheren Unternehmen. Ja es liegt die Gefahr vor, dass Fabrikbesitzer, 
die sich nicht sicher fühlen und keine Aussicht haben, mit Erfolg auf 
dem gewöhnlichen Wege ihr Geschäft in eine Aktiengesellschaft zu 
verwandeln, sich dadurch aus der Affäre zu ziehen suchen, dass sie 
die Aktien ihren Arbeitern in die Hände spielen. Am günstigsten für 
die Arbeiter ist natürlich die Form des Bonus; aber es ist klar, dass er nur 
von denjenigen Unternehmern gewährt werden kann, welche in günstiger 
Lage sind und nachhaltig auf erhebliche Ueberschüsse rechnen können. 
Eine allgemeinere Einführung dieser Form der Lohnzahlung würde un- 
zweifelhaft zu der zweiterwähnten Form führen, dass der Lohn zum Teil 
Sxiert, zum Teil in der Form einer Tantieme zur Auszahlung gelangt, und 
ler erstere deshalb ein niedrigerer ist als der sonst ortsübliche. Damit wäre 
den Arbeitern selbst sehr wenig gedient, da ihnen ihr Verdienst und damit 
"hr Lebensunterhalt nur noch ungleichmässiger gestaltet würde als bisher, 
Damit kommen wir überhaupt zur Untersuchung der Rechtsfrage, 
die wir allerdiogs nur beiläufig zu berühren brauchen, da wir sie be- 
reits in Teil I. 8 81 erörtert haben. Wir resümiren uns dahin, dass der 
Arbeiter ein Recht auf einen Anteil am Geschäftsgewinn in keiner 
Weise hat, weil er auf denselben einen wesentlichen Einfluss nicht 
zusübt, dieser vielmehr von der Tüchtigkeit der Leitung abhängt und 
deshalb auch dem Unternehmer allein gebührt. Wo die Beamten oder 
einzelne hervorragende Arbeiter eventuell mit künstlerischer Begabung 
and Ausbildung die Leistungen des Unternehmens besonders beeinflussen, 
wird allerdings eine Tantieme gerechtfertigt sein, wie sie auch Guts-
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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