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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

439 
sicherungsgesellschaft zu deponieren und die Zinsen dazu zu schlagen, da- 
mit die Summe zu jeder Zeit bereit ist, welche zur Deckung des Aus- 
falles notwendig ist. Wer die sogenannte (durchaus uneigentliche) 
Selbstversicherung vornimmt und allein für sich die entsprechenden 
Beiträge beiseite legt, ist der Gefahr ausgesetzt, dass die Eventualität 
vorzeitig eintritt, bevor er die nötige Summe zur Hand hat. Er stirbt z. B. 
schon nach einem Jahr, anstatt, wie er erwartet hatte, erst nach 30 
Jahren, und seine Sparsumme ist noch eine minimale. Dadurch, dass 
aber bei der Versicherung die Sparquoten von fansend anderen Mit- 
gliedern ihm zu gute kommen, sind die Hinterbliebenen schon vom 
ersten Momente an gedeckt. Diese Ausgleichung des Risikos 
durch das gemeinsame Sparen Vieler und das Eintreten Aller 
‘ür Einen, Eines für Alle ist die Grundlage der Versicherung. Durch 
zie wird die hohe volkswirtschaftliche Bedeutung hervorgebracht, die 
wir noch näher in das Auge zu fassen haben. In der gleichen Weise 
wird auch bei der Feuerversicherung erst dann die Verteilung des 
Risikos ausreichend eintreten, wenn sich eine grössere Zahl von Haus- 
vesitzern zusammenthut, um ihre Häuser gemeinsam gegen Brand- 
schaden sicher zu stellen, und wenn die Zahl so gross ist, die Häuser 
Jerartig in verschiedenen Gegenden verteilt sind, dass auch ein bedeu- 
sender Brand nur einen kleinen Prozentsatz der Gesamteinzahlung in 
Anspruch nehmen kann. 
$ 77. 
Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Versicherung. 
Die Versicherung ist sowohl privat-, wie volkswirtschaftlich von 
höchster Wichtigkeit; und zwar stehen hier die beiden grossen Kate- 
zorien der Sach- und Lebensversicherung ebenbürtig nebeneinander, 
Für jeden Privatmann, der nicht über schr bedeutende Mittel verfügt, 
wird erst durch Versicherung die Vorsorge für die Zukunft erreicht, 
die ihm Ruhe und Zuversicht gewähren kann: Der Hausbesitzer gegen 
Feuerschaden, durch den eventuell sein ganzes Vermögen vernichtet 
werden kann; in gleicher Weise der Fabrikbesitzer und Kaufmann, die 
nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Vermögen Anderer in Obhut 
and zur Verwertung in der Hand haben; der Landwirt durch die Hagel- 
versicherung; aber ebenso der Arzt, Rechtsanwalt, Kaufmann, die durch 
Lebensversicherung ihre Familie gesichert haben. Es ist geradezu un- 
‚egreiflich, dass noch heutigen Tages so viele gebildete Männer ohne 
Vermögen in angeschener Stellung es sorglos dem Zufall überlassen, 
dass Frau und Kinder durch ihren Tod in jedem Momente in Armut 
verfallen können. Fortdauernd kommt es vor, dass plötzlich Ange- 
hörige der hesseren Stände durch den "Tod des Krnährers in die grösste 
Not geraten sind, die bisher im Luxus gelebt und nach allen Rich- 
tungen hin verwöhnt gewesen sind, weil es versäumt war, rechtzeitig 
zur Lebensversicherung zu greifen, 
Ungleich wichtiger ist der allgemeine volkswirtschaftliche Einfluss. 
So lange die Versicherung nicht existierte, musste das Risiko des Brand-, 
Seeunfallschadens ete. nicht schr vermögende Personen von erspriesslichen 
Unternehmungen abhalten, die nur ganz reichen Leuten vorbehalten blieben, 
Man denke nur an den überseeischen Handel, an eine grosse Spinnerei oder 
Drivatwirt- 
schaftliche 
Wirkung, 
Volkswirt 
schaftliche 
Wirkung,
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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