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Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)

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Bibliographic data

fullscreen: Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)

Multivolume work

Identifikator:
1887156356
Document type:
Multivolume work
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1900-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1887256288
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242253
Document type:
Volume
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung
Volume count:
2.1904
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1904
Scope:
X, 719 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes und der Einkommensverteilung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes und der Einkommensverteilung
  • Viertes Buch. Die Entwickelung des volkswirtschaftlichen lebens im ganzen
  • Index

Full text

385) Englisches, französisches, deutsches Notenbankwesen. 227 
summe nicht sowohl eine sehr große Geschäftsthätigkeit als den Ersatz der Münze durch 
Noten bedeute. Ihr Wechselportefeuille war durchschnichtlich 1900 699 Mill. Mek., das 
der Reichsbank 800 Mill.; ihre Lombardbeleihung allerdings 408, bei der Reichsbank 
nur 80 Mill. Mk. Von den gesamten französischen Wechseln diskontierte sie 1881 
42 00, 1891 390/0. Aber ihr Wechselbestand war Ende 1880 926 Mill. Francs, 
1898 901, während die vier größten Pariser Kreditbanken, die mit ihr konkurrieren, 
in demfselben Zeitpunkte 816 und 1199 Mill. Francs nachwiesen (Thorwart). Ihre 
wirtschaftliche Machtstellung ist also doch etwas zurückgegangen, wenn sie sich auch eine 
jsehr viel größere auf dem französischen Markte erhalten hat als die Bank von England 
auf dem englischen. 
An deutschen Notenbanken bestanden bis 1840 erst 4, bis 1851 erst 9, 
1857 aber 28, 1870 31, 1878 mit der preußischen Bank 33. Die vorsichtige preußische 
Bankpolitik war bis 1870 durch die Kleinstaaten paralisiert worden; diese hatten in den 
Aufschwungsperioden übermäßig viel Notenbanken konzessioniert, welche nun künstlich 
zanz Deutschland mit Noten überschwemmten und in kritischen Jahren, namentlich 1866, 
fich nicht bewährten, den Kredit übermäßig einschränkten, sich nur hielten, weil die 
zroße preußische Centralbank in entgegengesetztem Sinne operierte. Die deutsche Noten- 
rirkulation war 1850 120, 1860 460, 1870 840, 1878 1480 Mill. Mk. (wovon 
über 1000 Mill. [600 mit Metall bedeckt] auf die preußische Bank fielen) gewesen. 
Man verlangte allgemein ihre Einschränkung. Das Bankgesetz von 1873, welches die 
dreußische in eine Reichsbank verwandelte, schränkte unter allgemeinem Beifall die 
Thätigkeit der kleinen Rotenbanken ein. Von den 82 damals bestehenden existieren 
jetzt (1902) nur noch 6 als Notenbanken neben der Reichsbank; im Jaähre 1900 hatte 
letztere 1188 Mill. Mk., die übrigen Notenbanken 175 Mill. Mk. Noten cirkulieren; 
die Banknovelle von 1899 zwingt sie, sobald der Diskoni der Reichsbank 40/0 erreicht 
hat, ebenso teuer und auch vorher schon höchstens 2/8 oder /4 billiger zu diskontieren, 
beschränkt also die Unterbietung der Reichsbank sehr. Die Frankfurter Bank hat seither 
auf das Notenrecht verzichtet; andere wollen durch ein ausgedehntes Filialensystem 
oersuchen, fich mehr zu Depositenbanken zu entwickeln. Soweit eine erhebliche Konkurrenz 
für die Reichsbank auf dem Diskontomarkt heute noch stattfindet, liegt sie nicht in den 
Noten⸗ sondern in den Effektenbanken, deren Depositen- und Diskontogeschäft neben der 
Reichsbank sehr ins Gewicht fällt. Immer behauptet diese die führende Stellung in 
Deutschland. Ihr Kapital wird in einigen Jahren 180 Mill. Mk., ihr Reservefonds 
530 Mill. betragen. Von allen deutschen Wechseln diskontierte sie 1880 31, 1900 88 00. 
Am Jahresschluß 1900 lagen (nach Thorwart, Bankarchiv) bei den Privatnotenbanken 
7.20/0, bei den großen Verliner Effetlenbanken 4102 5 vei der Reichsbank 51,9 0/0 
der von diesen Instituten diskontierten Wechsel; so beherrscht sie in der That den 
Diskont in Berlin und damit auch in Deutschland und wird es künftig noch mehr 
thun. Mag daneben das Kapital der Deutschen Bank 150 Mill., das aller deutschen 
Effektenbanken 1900 1039 Mil. Mk., das der übrigen Notenbanken 99,7 Mill. Mk. 
betragen; moͤgen die Effektenbanken am Jahresschluß 1900 1583 Mill. Mk. Wechsel 
und 897 Mil. Mt. Depofiten gehabt haben, während die Reichsbank nur 1088 Mill. 
Wechsel und 107 HMill. Rl. taguch faulige Guthaben nachwies (Gie übrigen Rotenbanken 
hatten 170,8 Mill. Wechsel, 48,7 Mill. solcher Guthaben), das ändert an der be— 
serrschenden Stellung unserer Centralbank nichts. Sie hat sehr früh zahlreiche Zweig⸗ 
anstalten gehabt, 1875 schon 182, 1900 330; ihre Beamtenzahl war 1900 2322, wovon 
563 auf der Berliner Centrale Die Klagen, daß sie zeitweise zu teuer diskontiere, 
sind ganz falsch; nur indem fie dies that, hat fie die Krifen 1866. 1870, 1873, 1896 
bis 1891, 1900 1901 richtig beschworen. Die deutsche Goldwährung und die ganze 
deutsche Münzeirkulation hat sie mit Geschick geleitet und derteidigt; sie hal in mustet 
hafter Weise den Giroverkehr und das Abrechnungswesen in ganz Deutschland ein— 
Ferichtet, die Umsätze ihres Giroverkehrs 18762 1000 von 10 auf U68 Munacden dut. 
iührlich gesteigert, dadurch das Zahlungswesen vereinfacht, an Kapital und Umlaufs⸗ 
mitteln enorme Summen der deutschen Volkswirtschaft erspart. Ihre Einrichtungen
	        

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