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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

132 
Erstes Buch, Cap. 1. 
er ausspricht, nur einen bestimmten praktischen Zweck hat; 
dessen Kraft hauptsächlich darin besteht, dass er sein eigenes 
Gefühl zum höchsten Affect steigert und stets an die Gefühle 
seiner Hörer und Leser appellirt. 
Die Zeiten sind vorbei, in denen es liberale Parteisache 
war, Burke zu schmähen oder gar seine Parteinahme gegen 
die französische Revolution mit persönlichem Interesse zu er- 
klären 1). Burke ist einfach der alte englische Whig in sitt- 
licher Empörung und thatkräftiger Auflehnung gegen einen 
schrankenlosen Radicalismus. Er ist genau so viel resp. so 
wenig inconsequent wie jene Radicalen, die trotz aller Volks- 
zouveränetätslehre Revolution praktisch zu vermeiden wünsch- 
ten — wenn auch bei ihm die Abneigung gegen Revolution 
viel stärker war und sich im Erfolg oft zu einem starren 
Gonservatismus steigerte. Seine Schwäche liegt nicht darin, 
dass er nur die traditionelle gemässigte Freiheit wollte. 
Was er wollte, war vielmehr überaus weise und richtig und 
sine Schwäche seines Intelleets, nicht seines Charakters liegt 
nur in der Art und Weise der Motivirung seines Willens. 
Diese enthält eine überraschende Fülle praktischer Weisheit, 
entwickelt eine unerreichte Kunst’ in der Beschreibung der 
wirklich wirkenden Kräfte und der Ableitung allgemeiner 
Erfahrungssätze, aber sie verzichtet überhaupt auf eine Philo- 
sophie des Staats und des Rechts und macht daher der 
Theorie des Individualismus allerlei Concessionen. 
Burke ist eine überaus edle sittliche Kraft und er ist ein 
künstlerisches Genie, das auf dem Gebiet der Politik wirkt — 
aber er ist kein Denker, der einer Partei oder einem Volke 
Aurchdachte Formeln als lange brauchbare Grundlage ihres 
politischen Denkens und Glaubens darbietet. Er beobachtet 
lie Thatsachen und lehrt Andere sie beobachten; er versteht 
lie Empfindungen Anderer und spricht in schönsten Worten 
») 8. H, v. Sybel in der Allgemeinen Zeitschrift für Geschichte 
Bd. 7, Berlin 1847, über Burke und die französische Revolution — und 
später über Burke und Irland. Vgl. auch Hillebrand, Deutsche Rund- 
schau, Dcebr. 1879, und Morley’s Biographie von Burke. Sowie F. Gentz, 
Eduard Burke’s Rechtfertigung — mit Vorrede, Berlin 1796.
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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