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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

192 
Erstes Buch, Cap. 2, 
kosten der Waaren beruhe, weil das Capital aus löblichem 
Patriotismus nicht immer gleich auswandere, wenn auch sein 
Vortheil es erheischt. Allein das ist nur eine ganz gelegent- 
liche Bemerkung über eine factische Störung der natürlichen 
wirthschaftlichen Ordnung, und wie wenig es Ricardo auf den 
Staat ankommt, geht inshesondere aus der Steuerlehre hervor, 
Hier erscheinen alle Steuern als ein Uebel, weil sie jeden- 
falls die Capitalyermehrung beeinträchtigen und es ist die 
Hauptregel in Sachen der Steuern, dass dieselben möglichst 
klein sein sollen. — Die Frage, wie die Steuern den Fortschritt 
der Production und des Capitals beeinflussen, erscheint viel 
wichtiger als die nach ihrer Vertheilung, und von einer Unter- 
suchung oder Würdigung der Staatsaufgaben ist einfach nicht 
lie Rede, Charakteristisch ist in der Steuerlehre der Satz, 
dass es ganz einerlei sei, ob die Steuern auf Lohn oder Profit 
gelegt werden, da die Lohnsteuern doch auf das Capital über- 
gewälzt werden, Hier wird also mit dem „natürlichen Lohn 
gleich den Unterhaltsmitteln“ Ernst gemacht. Auch sonst wer- 
den die Arbeiter vielfach als eine Masse geschildert, die eben 
nur das Nothwendigste haben können und von deren Wohl 
deshalb nicht weiter die Rede sein kann. Das Naturgesetz 
des Lohnes wirft ihnen ein lasciate ogni speranza zu, sie selbst 
sind wehrlos und die Nation hat über ihr Schicksal einfach 
zur Tagesordnung überzugehen. Man mag sie gegen. die 
Grundherren aufreizen — helfen kann man ihnen nicht. Die 
Profite fallen, wenn die Löhne steigen, d. h. wenn die Nahrungs- 
mittel theurer werden (Cap. 26); und somit bleibt der In- 
teressengegensatz zwischen Grundbesitz und Capital der einzig 
wichtige, und natürlich ist es wünschenswerth, dass der Kampf 
. Bei / 
zu Gunsten des Capitals entschieden werde, / 
Merkwürdigerweise gesteht Ricardo zu, dass die Einfüh- 
rung neuer Maschinen den Arbeitern wirklich schädlich sein 
könne. Natürlich dürfe die Einführung derselben dennoch 
nicht gehemmt werden — auch anderer Massregeln zu Gun- 
sten der Beschädigten .wird weiter keine Erwähnung gethan, 
sondern Ricardo fügt, wie um seine abstracte Methode selbst 
zu verhöhnen, bei, dass nur in dem Falle plötzlicher
	        

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Lebenserinnerungen. Verlag von K. F. Koehler, 1921.
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