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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

210 
Erstes Buch, Cap. 2 
wirklich in geometrischer Progression, sondern nur, sie habe 
die Tendenz dazu. Nicht einmal dieses kann man Malthus 
vorwerfen, dass er die Unterschiede in der praktischen Be- 
deutung seines Bevölkerungsgesetzes verkannt habe, die sich 
durch Vorhandensein vieles jungfräulichen Bodens, durch plötz- 
liche,industrielle und merkantile Fortschritte ergeben. Denn 
er kennt und erwähnt diese Unterschiede wohl, behauptet 
nur, dass zuletzt immer wieder in verschiedenem Maasse die 
Unmöglichkeit einer Bevölkerungsvermehrung nach natürlichem 
Belieben hervortreten müsse, Er hat auch in den späteren 
maassgebenden Auflagen die Sache nicht so aufgefasst, als sei 
zu gegebener Zeit eine absolute Menge von Unterhaltsmitteln 
vorhanden und diesen entsprechend eine ganz bestimmte 
Menge von Menschen möglich, so dass am „Banquet des 
Lebens“ ein neuer Mensch nur nach dem Abgang eines alten 
Platz finden könne. Er erkennt überall, dass die vorhandene 
Menge von Unterhaltsmitteln dehnbar sei — nur bildet nicht 
jeder neue Mensch eine dem alten äquivalente Productiv- 
kraft, und die geringere Vermehrbarkeit der Unterhaltsmittel 
gegenüber der grösseren der Menschen bewirkt Fühlbarkeit 
der „checks“ in verschiedenem Maasse. 
Kurz, gegenüber der noch im ganzen 18, Jahrhundert 
vorherrschenden blinden Tendenz nach Bevölkerungsvermehrung 
um jeden Preis, von welcher sogar der grosse Süssmilch er- 
füllt war, hat Malthus das grosse Verdienst in den politischen 
Wissenschaften eine einfache unleugbare Wahrheit zuerst be- 
tont zu haben, die freilich nicht angenehm klingt, die unter 
mancherlei Verhältnissen von geringer praktischer Bedeutung 
sein und die er sehr einseitig betrachtet haben mag — welche 
aber von so grundlegender Bedeutung ist, dass Malthus für 
alle Zeiten den Mittelpunkt aller Studien über Bevölkerungs- 
lehre bildet, und dass jeder Vorurtheilsfreie ihm den höchsten 
Ruhm eines Entdeckers in den socialen Wissenschaften zuge- 
stehen muss. Denn derjenige entdeckt eine sociale Wahr- 
heit, der seine Zeit und die Zukunft zur Anerkennung ihrer 
Bedeutung zwingt. ; 
Die reine Theorie der Bevölkerungslehre kann in der That
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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