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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
    Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel I. Die Physiokraten. 
23 
Diese beiden Milliarden, die die sterile Klasse als Lohn erhalten 
hat, werden von ihr natürlich für Lebensmittel und Rohstoffe für die 
Industrie ausgegeben. Und da einzig und allein die produktive Klasse 
ihr diese Lebensmittel und Rohstoffe liefern kann, zahlt sie ihr, der 
landwirtschaftlichen Klasse, diese 2 Milliarden als Gegenwert zurück, 
so daß diese beiden Milliarden zu ihrer Quelle zurückkehren. Mit 
der Milliarde, die die besitzende Klasse schon gezahlt hat, und mit 
den 2 Milliarden der nicht verkauften ürprodukte besitzt die pro 
duktive Klasse wieder die Gesamtsumme der 5 Milliarden, und der 
Kreislauf kann ewig so fort gehen x ). 
Diese Zusammenfassung gibt nur eine unvollständige Idee der 
Kreuz- und Quergänge der Einkünfte, deren Sprünge die Physiokraten 
mit kindlicher Freude verfolgten. Und dabei ist ihnen all dies 
Wirklichkeit l 2 )! Die Tatsache, stets ihre Milliarden wieder vollzählig 
beisammen zu haben, begeistert die Physiokraten, und gleich wie viele 
unserer heutigen Mathematiker unter den Nationalökouomen bemerken 
sie gar nicht, daß sie am Ende ihrer Rechnungen doch eben nur das 
yiederfinden, was sie selbst erst eingestellt haben. Selbstverständlich 
mt es klar, daß dieses Tableau nichts in bezug auf den Grund 
gedanken ihres Systems beweist, nämlich, daß es eine produktive 
nnd eine sterile Klasse gibt 3 ). 
Das Interessante an dem Verteilungssystem der Physiokraten ist 
daher nicht die besondere Art, wie sie sich diese Verteilung vor 
stellen, sondern der Grundgedanke, daß der Güterumlauf gewissen 
besetzen unterworfen sei, und daß folglich das Einkommen eines 
jeden von diesem Umlauf abhänge. 
In dieser Dreiteilung der Gesellschaftsklassen fällt der besondere 
l ) Türgot, der zwar nicht vom Tableau economique spricht, faßt es doch in dem 
folgenden Satz sehr gut zusammen: „Das, was der Landarbeiter über seine persön 
lichen Bedürfnisse hinaus den Boden erzeugen läßt, ist der einzige Lohnfonds — 
Fonds des salaires (man beachte diesen Ausdruck, der berühmt werden sollte) 
", den alle anderen Glieder der Gesellschaft als Tauschwert ihrer Arbeit erhalten, 
tndem sie sich des Preises dieses Tauschwertes zum Ankauf der Lebensmittel des 
Landarbeiters bedienen, geben sie ihm nur genau das wieder, was. sie von ihm er 
balten haben“ (Tuhgoi, I, 10. Weitere Einzelheiten finden sich bei Abbe Baudeau, 
Fxplication du Tableau economique). 
a ) „Der Vorgang dieses Handels zwischen den verschiedenen Klassen und seine 
Grundbedingungen sind durchaus nicht hypothetisch. Wer sich die Mühe nimmt, 
darüber nachzudenken, wird erkennen, daß sie getreu nach der Natur gebildet sind“ 
Quesnay, s. 60). 
3 ) Sie bilden es sich jedoch ein: „Man sieht wie die unproduktive Klasse 
11111 von der sukzessiven Zahlung, von dem Lohn für ihre Arbeit, der untrennbar 
Von den zum Lebensunterhalt verwendeten Ausgaben ist, abhängt ... M ansieht, 
daß es sich nur um Verbrauch und Gütervernichtung, nicht um neue Gütererzeugung, 
bandelt“ (Q ÜBSNAYj id .)
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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