Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

J. Bentham, 
957 
durch den Satz, dass ein geordnetes Zusammenleben noth- 
wendig sei, nicht erklärt. sondern als etwas Selhetverständ- 
berechnete Interesse zur Sympathie mit den Mitmenschen treibt. „La 
vertu sociale, dit Bentham, est le sacrifice qu'un homme fait de son propre 
plaisir pour pbtenir, en servant Vinteröt d’autrui, une plus grande somme 
de plaisir pour lui möme.“ (Guyau 1. c. S. 22, s. auch S. 86, 63.) 
Diese Theorie, welche alle moralischen Pflichten aus einem verfeiner- 
;en und aufgeklärten Egoismus, als ihrem allein möglichen und allein ge- 
aügenden Grunde ableitet, erkennt Guyau selbst nicht für richtig an — 
ich brauche nicht zu sagen, dass nach meiner Auffassung diese Theorie 
auf einer künstlich präparirten und unrichtigen Darstellung der Thatsachen 
beruht und dass es ein Grundirrthum ist, wenn man überhaupt von dem 
ur an sich denkenden Menschen ausgeht, statt den Menschen von vorn- 
herein zugleich als Glied der Gattung, der Menschheit aufzufassen, in wel- 
Sher Eigenschaft ihm die Mitarbeit an der Vervollkommnung der Mensch- 
heit zur natürlichen primären Lebensaufgabe wird. 
Das warum es sich hier handelt, ist nicht die Frage nach der Wahr- 
heit der Lehre, sondern die andere, ob Bentham diese Lehre so ent- 
Wickelt hatte, dass sie ihm — wenn man von dem falschen Ausgangs- 
Punet und den nicht erkannten Thatsachen des menschlichen Lebens ab- 
sieht — wenigstens zur vollen Consequenz, wenn auch auf einer falschen 
and ungenügenden Basis verhalf. 
Guyau bejaht diese Frage — aber sein Urtheil stützt sich fast aus- 
Schliesslich auf Bentham’s „Deontology“, welche weder zu seinen bedeu- 
tendsten noch wirksamsten Schriften gehört, und auf Dumont’s Ueber- 
‘etzungen, Guyau behandelt Bentham nur als Moralphilosophen, während 
® doch in erster Linie als politischer Reformator aufgefasst werden muss. 
Nun kann man aus dem Studium der politischen Schriften unbedingt er- 
sehen, dass Bentham sich den Menschen fast immer als roh und materiell 
°ROlstisch denkt — so wenig er dies auch selbst war. 
. _Pflichtgefühl und Wohlwollen gegen die Mitmenschen erscheinem hier 
bei Bentham durchaus nicht als ein, wenn auch abgeleiteter, so doch 
Mitbeherrschender und einflussreicher Zug der Menschen. Vielmehr führt 
Bentham aus, dass und wie höchst raffinirte Einrichtungen die Staats- 
Organe zwingen müssen, das Wohl der Gesammtheit statt ihres eigenen 
ZU befördern. 
Es bleibt ferner, — was Guyau gegenüber betont werden muss — 
nter allen Umständen der eine grosse innere Widerspruch: 
; Wenn das individuelle Urtheil des von Natur und mit Recht 
© Grunde nur an sein Glück denkenden Menschen die letzte Richtschnur 
für alle Handlungen ist, so kann das Individuum jedenfalls immer im 
anzelnen Fall urtheilen, dass sein Glück und das der grössten Zahl 
lfferiren, und es giebt keinen allgemein genügenden Grund für das In- 
Held. Sne. Gesch. Bnel. >
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.