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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

J. Bentham. 
275 
lute, beständige Abhängigkeit der Regierenden von der 
Majorität u. s. w: 
wenn dies die Hauptsätze aller Politik sind, wie kommt es 
denn, dass bei dem natürlichen Egoismus aller Menschen ein 
stiller Gelehrter das Soll des allgemeinen Nutzens aufstellen, 
and ohne künstliche Maassregeln und Abhängigkeit in maass- 
gebender Weise die Mittel zur Herstellung des allgemeinen 
Glückes, statt seines eigenen, entdecken kann? | 
Die Geschichte lehrt uns, dass und wie reine Demokratie 
in Tyrannis und Cäsarismus umschlägt. Bentham lehrt 
uns, dass ein Philosoph, der das Evangelium der reinen Demo- 
kratie — ausgehend von der Vernunft und den egoistischen 
Interessen der Individuen — verkündet, seine Einsicht und 
Seinen guten Willen als absolute und höchste Autorität hin- 
Stellen muss. Von dem unbedingten Recht der individuellen 
Vernunft zur Kritik ging er aus; es blieb ihm zuletzt nichts 
Festes, als eben seine eigene Vernunft. Nicht die Göttin der 
Vernunft in Gestalt eines Mädchens, wohl aber seine eigene 
Vernunft, setzte er auf den Thron. 
Die socialen Mächte des Bürgerthums und des Proleta- 
tats haben seit 1776 den alten englischen Staatsbau unter- 
Wühlt, indem sie nicht nach Herrschaft einer neuen Idee, son- 
dern nach Befriedigung ihrer wirthschaftlichen Interessen, nach 
ihrem materiellen Glücke strebten, Die Zeit vor 1830 ist die 
Zeit der Gährung, der vorbereitenden Entwicklung der Ideen. 
In Bentham haben sich diese Ideen am reinsten und vollend- 
Ststen ausgelebt. Er endet in staatlicher Hinsicht mit “der 
reinen Negation. Und wie steht es mit den Thatsachen, 
Welche sich nach seinem Tode vollzogen ? 
Gewachsen ist der Reichthum; fruchtbar war die Gesetz- 
Sebung, wirthschaftliche Bedürfnisse der neuerstarkten Stände 
Zu befriedigen. Allein wenn wir den Staat als solchen, sein 
Princip, seinen Zweck, seine Macht ins Auge fassen, so steigen 
uns Bedenken auf. Seit der Parlementsreform von 1867 
St kein prineipieller Grund mehr gegen das allgemeine 
gleiche Wahlrecht zu finden; die alte Organisation der Selbst- 
verwaltung ist überall durchbrochen. Aber es fehlt die Macht,
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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