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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

344 
Erstes Buch, Cap. 5. 
wurde, schon eine höhere sociale Stellung als grosser und er- 
folgreicher Fabrikant errang, der aber niemals irgend eine 
regelrechte wissenschaftliche Schule durchmachte, Welche 
Schriften uhd persönlichen Einflüsse ihn anregten, ist schwer 
nachweisbar, da er zwar bekanntlich Vielerlei gelesen hat 
und mit vielen hervorragenden Männern Umgang hatte, in 
seinen zahllosen Schriften aber fast niemals eitirt und bei der 
überaus starken, wenngleich ehrlichen Illusionsfähigkeit sei- 
nes Wesens alle von ihm ausgesprochenen Gedanken für seine 
eigenste Erfindung hielt. Er gehört zu den utopischen Socia- 
listen, welche ohne jede Neigung zur Gewaltthat und zur Ver- 
bindung mit der politischen Revolution alle Leiden der Mensch- 
heit durch ein von ihnen erfundenes Weltbeglückungssystem 
aufheben und dieses lediglich durch die Kraft der Ueberzeu- 
gung einführen wollen. Solche Schwärmer hat es zu den ver- 
schiedensten Zeiten gegeben und kurz vor Owen’s Auftreten 
schrieb Fourier, mit dessen Ideen Owen’s Vorschläge ver- 
gleichsweise am meisten Aehnlichkeit haben, sein grundlegen- 
des Werk „Theorie des quatre mouvements‘‘ (1808). Owen hat 
aber nie eine andere Sprache als die englische gesprochen 
und verstanden und so unterliegt es keinem Zweifel, dass er 
eine direete Anregung durch seine zeitgenössischen französi- 
schen Gesinnungsgenossen nicht empfing — was auch Rey- 
baud zugesteht. Dagegen steht es fest, dass er mit Rousseau 
bekannt war und von John Bellers Manches entlehnte. Der 
Hauptsache nach gingen seine Ideen hervor aus den durch 
die Grossindustrie geschaffenen neuen Verhältnissen, in denen 
er lebte, aus seiner Natur, die eine Leidenschaft des Wohl- 
thuns besass und aus einer Menge ihm selbst unbewusster 
Anregungen des philanthropischen Zeitgeists, die er ohne Kritik 
aufnahm und die in ihm eine höchst einseitige warm em- 
pfundene und wenig durchdachte Weltanschauung erzeugten. 
Ein wichtiger Theil seines praktischen Wirkens fällt erst in 
die Zeit nach 1832. Lange vorher aber begann er sein agi- 
tatorisches Wirken und sprach er die Grundgedanken aus, 
denen er immer treu blieb. So wurde er in derselben Zeit, 
in der der alte Radicalismus, der Vorläufer des Chartismus.
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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