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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

354 
Erstes Buch, Cap. 5. 
Jungen überwiegen werden“, und seine Charaktererziehung 
beruht auf dem Erkennen der Wahrheit Er ist der Ueber- 
zeugung, dass bisher alle Menschen „falsch erzogen und ge- 
bildet worden sind und daher alles Elend in der Welt stammt“ 
— und glaubt doch ganz naiv, dass er allein der bisher in 
Irrthum befangenen Welt die volle Wahrheit bringe, obwohl er 
doch selbst auch falsch erzogen worden sein muss. Bescheidener 
Weise meint Owen (s. die Adresse von 1816, Life Bd. I, ©. 
350), dies sei kein Verdienst von ihm, aber er freut sich ohne 
Bedenken seiner allen anderen Menschen überlegenen Einsicht, 
die, gewissermaassen zufällig oder durch Wunder entstanden, 
ihm die Pflicht auflege, für seine Mitmenschen zu sorgen — 
er sprach auch später selbst von einer ihm gewordenen 
Offenbarung. 
Dieser auf Selbstüberschätzung beruhende Widerspruch 
war nicht grösser als der ähnliche Widerspruch bei Bentham 
und that seinem Einfluss vor der Hand um so weniger Ein- 
trag, als Owen damals noch zur Durchsetzung der von ihm 
erkannten Wahrheiten ein allmäliges Vorgehen und Compro- 
mittiren mit der verderbten thörichten Welt für räthlich hielt. 
Man ist überdies Selbstüberschätzung bei Autodidakten und 
Neuerern gewöhnt und erträgt sie, weil einseitiger übertrie- 
bener Glaube an die Wahrheit der eigenen Principien die 
praktische Energie wohlthätig fördert. Owen’s Ansehen und 
Ruhm wurde durch diese Selbstüberschätzung damals noch 
nicht beeinträchtigt, so wenig wie durch die unleugbare schlep- 
pende Breite und das ermüdend Didaktische seines, Stils, der 
sich durch einen gänzlichen Mangel packender Bilder, geist- 
reicher und abwechselnder Wendungen auszeichnet. Durch- 
schlagend war, dass er sich in seinen ersten Essays. an alle 
denkenden Menschen jedes Stands und jeder Partei in ten- 
denzloser friedlicher Menschenliebe wandte und dass die ein- 
zelnen praktischen Postulate, die er aufstelite, durchaus mäs- 
sig und verständig waren. Kr verlangte (Siehe Life S. 8312) 
eine erfolgreiche Bekämpfung des übermässigen Genusses 
starker Spirituosen durch allmälige starke Erhöhung der 
Brauntwein- und Erniedrigung der Biersteuer; er verlangte
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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