Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

R. Owen. 
367 
müsse, Ein irgend. nothwendiger Zusammenhang zwischen 
dieser Theorie und den eigentlichen Hauptgedanken Owens, 
nämlich dem Eifer für Erziehung und Cooperation, ist nicht 
zu entdecken. Denn in den cooperativen Communitäten, in 
entwickelt worden ist. Nachdem ich dies in meiner Schrift „Socialismus, 
Socialdemokratie und Socialpolitik“ von 1878 bestritten, wies A. Wagner 
auf die unbekannteren älteren Schriften von Rodbertus aus den Vierziger 
Jahren im ersten Heft der Zeitschrift für die gesammte Staatswissenschaft 
1878 hin. — Er widerlegte dadurch nicht meinen Nachweis, dass die Idee 
jedenfalls schon in den 30er Jahren in England vorkommt. Das im Texte 
über Owen’s Ansichten von 1820 Angeführte ist ein neuer Beweis, wie 
lange die von Rodbertus und Marx formulirten Ideen schon vorher be- 
kannt waren, wo immer die sociale Frage der Neuzeit ernstlich in Fluss ge- 
kommen war. — Interessant erscheint mir besonders die Verwandtschaft von 
Owen’s Ideen mit dem Rodbertus’schen Normalarbeitswerktag. — Freilich 
hat Owen noch nicht die Lehre von der Arbeit als Werthmaass benutzt, 
um unbedingt die Berechtigung alles Einkommens von Besitz zu leugnen, 
aber es ist lediglich eine aus seinem menschenfreundlichen, ‘Allen Vortheil 
Wünschenden Herzen hervorgehende Inconsequenz, dass er dies nicht thut. 
Alle theoretischen Voraussetzungen dieses Postulats enthält seine Werth- 
theorie bereits. Für verschiedene andere Schriftsteller, z. B. Thomas 
Spence und Gray, geben wir in diesem Buch die Nachweise, dass die Idee 
von der Arbeit als alleiniger Quelle und Maass der Werthe mehr oder 
Minder ausgebildet vorkommt. — Kommt doch auch bei Fichte, der gänz- 
lich ohne Zusammenhang mit den socialen Kämpfen der Zeit war, schon 
1800 im „Geschlossenen Handelsstaat“ der Gedanke vor, dass der Umsatz 
Dach Arbeitsquanten geregelt werden soll. Diese merkwürdige Schrift 
unseres grossen Philosophen ist in jüngerer Zeit mehrfach neu der Be- 
trachtung unterworfen worden — man kann darin allerlei Gedanken finden, 
die als Vorläufer späterer socialistischer Ideen erscheinen: Das Inter- 
S8sante dabei ist, dass Fichte von der Vertragstheorie ausgeht, schlies$lich 
aber eine höchst weitgehende Unterdrückung der individuellen Freiheit 
verlangt. Das treibende Motiv dabei ist aber nicht Sympathie mit den 
ärmeren Classen oder Feindschaft gegen die bestehende Ordnung — SON- 
dern die Sehnsucht nach einem grossen kräftigen Staat, die sich in einer 
Vörnehmen Gelehrtennatur entwickelt, deren Gleichheitslust, auf relativer 
Verachtung des materiellen Besitzes beruht. So ist Fichte trotz aller 
Sinzelnen utopischen Zwangsvorschläge im Grunde kein Vorbote des Com- 
Münismus oder der Socialdemokratie, sondern ein extrem unpraktischer 
Vorläufer jener Richtung, die in dem Dienste der idealen Aufgaben der 
Gesammtheit ein wichtiges Gegengewicht gegen materialistischen Individua- 
lismus suchen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Wirtschaftliche Entwickelung Der Industrie Im Osten Und Ihre Einwirkung Auf Das Bevölkerungsproblem. Verlag von C.L. Hirschfeld, 1910.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.