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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

R. Owen. 
375 
Individuen für sich allein zu wirthschaften, für werthlos hält, 
die Freiheit des menschlichen Willens überhaupt leugnet. 
Die Lehre, dass der Mensch keinen freien Willen habe, 
dass sein Charakter nicht durch ihn, sondern für ihn gebildet 
werde, betrachtet den Menschen als vollständig geleitet durch 
äussere, gleichsam mechanisch wirkende Einflüsse — als 
Materie, die völlig passiv von bestimmten Kräften bewegt 
wird. Das Postulat, dass der Mensch seine Freiheit des 
Handelns aufgebe und dafür in genossenschaftlichem Leben 
gleichen Antheil am materiellen Genuss erwerbe, ignorirt die 
inneren idealen Güter des Menschen und sieht im Sinnen- 
genuss den Zweck des Lebens allein. Es ist ganz richtig, 
dass die Bethätigung der eigenen freien Kräfte im Dienste 
selbst gewählter Bestrebungen nicht mehr Lebenszweck sein 
kann, wenn es überhaupt keinen freien Willen giebt. Mit 
der Lehre von den Verhältnissen und der Unverantwortlichkeit 
des Menschen gab Owen in der That seinen materialistischen 
Gleichheitspostulaten die allein mögliche Grundlage — darin 
consequenter als Andere, die die Gleichheit von Besitz und 
Genuss vollständiger und mit schärferen Mitteln anstrebten als 
Owen und doch den freien Willen des Menschen nicht offen 
und unbedingt leugneten. Wer den Individualismus in den 
menschlichen Einrichtungen absolut vernichten will, muss den 
Begriff der menschlichen Freiheit als Wahn bezeichnen. 
Owen that dies und der Zusammenhang beider Anschauungen 
tritt deutlich hervor, wenn er in den Six Lectures (S. 28) 
sagt: „die kleinlichen Unterscheidungen von Ländern würden 
verschwinden — — es würde nur eine Nation und ei* Volk 
existiren, zusammengesetzt aus Familien von je 500—2000 
Menschen und diese Familien würden in der zweiten Gene- 
ration alle eine Sprache reden und nur ein Interesse haben, 
nämlich den beständigen Fortschritt und das beständig 
wachsende Glück des Ganzen; 810SSE Städte würden verlassen 
werden“ — -— in den Familiensitzen auf dem Lande sei es 
schöner und besser als in den jetzigen Städten, deren Ein- 
richtungen basirt sind auf „der irrthümlichen Annahme, 
dass der Mensch in seinen Gedanken, Gefühlen und Hand-
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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