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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

396 Zweites Bugh, Vorbemerkung. 
bunden, welch letztere theilweise auf Aussagen von Fabrikanten 
vor den Enqu&tecommissionen basirt sind. In.diesen Betrachtungen ist 
eine sehr eigenthümliche Art von Philosophie enthalten. Ure ist 
von der Wirkung vervollkommneter Maschinen, von der Ordnung 
und Disciplin.in den Fabriken und von ihrer gewaltigen Production 
so berauscht, dass er die arbeitenden Menschen darin nur mehr mit 
Entzücken (delight) betrachten kann. Dass die vervollkommne- 
ten Maschinen eine abgestufte Arbeitstheilung mehr und mehr un- 
nöthig machen, ist ihm einfach ein Triumph des Fortschritts. Die 
Arbeit von Frauen und Kindern wird in geradezu widerlicher 
Weise gerühmt. Die Leiden der Arbeiter rühren, wo sie eintreten, 
nur von ihren Strikes her, welche Verschwörungen der Arbeiter 
gegen ihre eigenen Interessen sind, ‚da die Wissenschaft auf den 
Ruf des Capitals jede ungerechtfertigte Arbeiterverbindung nieder- 
werfen wird (S. 40)“. Der Arbeitgeber ist ein unbedingter Segen- 
spender — nicht nur die Chefs einiger Musterfabriken, von denen 
Ure lehrreiche Beispiele bringt, sondern die Arbeitgeber überhaupt, 
welche keine Lohnherabsetzung und Kinderausbeutung wollen können. 
12—14 stündige Fabrikarbeit ist nicht ungesund, die Fabrikarbeiter 
sind gesünder als andere Handarbeiter, „das Factorysystem ist das 
grosse Palladium der arbeitenden Bevölkerung‘ (S. 329). Es muss 
nur gestrebt werden, dass die Arbeiterjugend in freiwilligen (kirch- 
lichen) Sonntagsschulen (nicht in andern Schulen) Christenthum 
and damit Ordnungssinn und Gehorsam lernt, — — — In all 
diesem steckt einige Wahrheit. Es gab gewiss auch damals humane 
Fabrikanten und gut ventilirte Fabriken; die Rohheit, Trunksucht 
etc. der Arbeiter that diesen selbst grossen Schaden. Die Lage 
der ländlichen ‚Arbeiter und der Hausindustriellen war vielfach noch 
kläglicher als die der Fabrikarbeiter, aber eben weil die Grossin- 
dustrie die letzten Reste eines freien Bauernstands vernichtete und 
der Hausindustrie durch ihre Concurrenz das Dasein allmälig un- 
möglich machte, Dennoch liegt die Sache nicht etwa so, dass Ure 
die eine Seite der Medaille schildert , deren andere ‚ans dann 
Engels zeigt; oder so, dass die Wahrheit in der Mitte zwischen 
diesen beiden extrem einseitigen Darstellungen läge, sondern Ure 
ist nicht nur namenlos sophistisch (z. B. in dem Beweis, dass die 
Fabrikkinder besonders gesund seien) und absolut blind gegen alle 
Leiden der Arbeiter: er hat sogar ‚überhaupt keine Ahnung von 
der grossen Wahrheit, welche doch ein „Philosoph“ des Fabrik- 
wesens vor Allem ins Auge fassen müsste — nämlich von der 
Wahrheit, dass das Umsichgreifen der Fabrikindustrie die Arbeiter 
gewaltsam aus altgewohnten Verhältnissen riss, sie zunächst nur be- 
aützte, nicht schützte und leitete, sie in neue unsichere und unge- 
zunde Verhältnisse zwang, in denen sie bei ihrem unverschuldeten
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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