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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

196 
Zweites Buch, Cap. 2, 
leiten. Sie haben gegenüber anderen staatlichen Maassregeln 
immer zwei sehr bedenkliche Eigenschaften. Während sie in 
erster Linie dem Geschützten nützen, schaden sie nothwendig 
irgend welchen anderen Unterthanen, ohne dass die Begünstig- 
ten Zug um Zug eine Pflicht zu Gunsten der Gesammtheit auf 
sich nehmen, Es kann dies ja gerechtfertigt sein, wenn eben 
dennoch künftig die Gesammtheit profitirt, aber es mahnt zur 
Vorsicht, dass man nicht Einzelnen mehr nütze als Allen. 
Wie anders steht es z. B. wenn der Staat Industrieschulen 
gründet, die zwar auch — theilweise — auf Kosten der Steuer- 
zahler errichtet werden, den sie Benutzenden aber die Pflicht 
des Beitrags zu den Kosten oder doch die Pflicht auferlegen, 
in der Schule zu lernen. Wie anders selbst steht es bei der 
Monopolisirung einer grossen Notenbank, welcher zugleich ein 
strenges Reglement auferlegt wird! 
Die andere bedenkliche Kigenschaft der Schutzzölle ist 
die, dass der künftige Nutzen der Gesammtheit stets auf einer 
Wahrscheinlichkeitsrechnung beruht, zu welcher die Sachver- 
ständigen die nöthigen thatsächlichen Anhaltspunete beibringen 
müssen — und diese Sachverständigen sind die Interessenten 
Selbst. Gerade bei Schutzzöllen liegt die Gefahr unendlich 
nahe, dass der Staat trotz besten Willens lediglich Sonder- 
interessen dienstbar werde. 
Wie oft diese Gefahr Wirklichkeit wurde, geht schon 
Jaraus hervor, dass stets diejenigen Productionszweige, in 
denen sich das grösste Capital concentrirte, am erfolgreichsten 
im Streben nach Schutzzöllen waren. Haben doch auch jetzt 
bei uns die Spinnereien und die Eisenwerke den Löwenantheil 
bekommen, während unsere stark exportirenden Hausindustrien 
leer ausgingen — und das für den localen Bedarf arbeitende 
Kleingewerbe schwieg. Nun kann es freilich im dauernden 
Interesse des Ganzen liegen, dass der Staat zunächst die 
wirthschaftlich Stärksten noch mehr stärkt, damit ihre Kraft, 
die Anderen zur Stütze dient, sich befestige und constant 
werde. Es wirkt ja erschütternd, wenn eine grosse Production 
zu Grunde geht, es wirkt weithin belebend, wenn sie aufblüht. 
Und die heilsamen Folgen einer begünsticenden Staatsein-
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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