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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

526 
Zweites Buch, Cap. 2. 
nie im Stande war, durch ein Gesetz den beabsichtigten Er- 
folg dauernd zu erreichen, sondern dass man zu beständiger 
Erhöhung des Schutzes genöthigt wurde. Es ist das allge- 
meine Schicksal der Schutzzölle, dass man dem Classenegois- 
mus stets weiter nachgeben muss, wenn man ihm einmal in 
dem Wahn und unter der Behauptung, er falle mit dem all- 
gemeinen Interesse zusammen, eine Concession gemacht hat. 
Schliesslich geht das irrthümliche System an der Uebertreibung, 
zu der seine eigene Consequenz zwingt, zu Grunde. 
Im Jahre 1821 wurde die Lage des Ackerbaus, der sich 
des Schutzes von 1815 erfreute, untersucht!) und dabei con- 
statirt, dass der inländische Ackerbau trotz alles Schutzes bei 
den bestehenden Preisen nicht auf seine Kosten komme -— 
eine Klage, die, nebenbei bemerkt, heute in Deutschland ganz 
in derselben Weise und bei einer sehr ähnlichen Sachlage 
ertönt, nämlich in einer Zeit, in der die Kornpreise nach 
langem Steigen rückwärts gehen ?). 
Die Farmer halfen sich in der schlechten Zeit mit alten 
Ersparnissen und Credit. Sie litten nicht nur durch gute 
Ernten und vermehrten Import von Irland, sondern nament- 
lich dadurch, dass sie hohe Pachtzinsen zahlen mussten, welche 
in der Zeit der verschlechterten Währung pactirt waren und 
den veränderten Geld- und Preisverhältnissen nach Wieder- 
herstellung der Metallvaluta nicht mehr entsprachen. 
Das Committee von 1821, anders als die von 1813 und 
1814, erkannte diese wahren Gründe der Noth. Es war eine 
Krisis da, der keine Protectivmaassregeln, sondern der nur 
Verminderung des Angebots und Einschränkung der Ueber- 
production von Korn auf schlechtem Boden abhelfen konnte. 
Der Ruf, der Ackerbau decke seine Kosten nicht. der so 
*) Report on the depressed state of Agriculture, 18. Juni 1821. 
®) Freilich besteht zwischen der damaligen englischen und der heu- 
tigen deutschen Lage der Dinge der Unterschied, dass der Kornimport 
nach England zumeist von den Ostseeländern erfolgte, wo eine bedeutende 
Steigerung der Production nicht erwartet werden konnte, während das in 
Amerika anders steht. Aber die grosse Aehnlichkeit besteht doch, dass 
Kornzölle im Grunde nur den Bodennreis. nicht den Arkerhan schützen.
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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