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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

Das Capital. 
537 
die entscheidenden Eigenthümlichkeiten unserer Zeit gegen- 
über der Vergangenheit mit Erfolg hingewiesen. 
Ihre Darstellung ist aber tendenziös und übertrieben. 
Abgesehen von dem verwirrenden Sprachgebrauch, demzufolge 
grosse Veränderungen der wirthschaftlichen Verhältnisse 
Revolutionen genannt werden, ist vor Allem ein Dreifaches 
gegenüber der Socialdemokratie zu erwähnen. 
Das alte Handwerk, gewöhnlich das zünftige Handwerk 
genannt, war kein Product der feudalen Ordnung, sondern: es 
schuf in den Städten eine dem Feudalismus wesentlich ent- 
gegengesetzte Ordnung. Es basirte, als es erstarkte, nicht 
auf Leibeigenen und Pfahlbürgern, sondern auf freien Bürgern 
der Stadt resp. des Staats. 
Seine Macht und seine Blüthe beruhten im Grunde auf 
denselben Kräften, die später dem grösseren Capital zum Siege 
verhalfen — auf der Beherrschung des Markts durch eine 
wagende, mit Besitz verbundene Intelligenz. Markt, Risico 
und Besitz waren kleiner, die Verhältnisse stätiger. Aber 
im Grunde liegt doch nur ein quantitativer Unterschied vor. 
Im zünftigen Handwerk erwarb sich das kleine unfreiere 
Capital, im modernen Welthandel das grosse ungebundene 
Capital seine Stellung und Herrschaft. 
verdrängt durch den industriellen Mittelstand; die Theilung der Arbeit 
zwischen den verschiedenen Corporationen verschwand vor der Theilung 
der Arbeit in den einzelnen Werkstätten selbst. 
„Aber immer wuchsen die Märkte, immer stieg der Bedarf. Auch 
die Manufactur reichte nicht mehr aus. Da revolutionirte der Dampf 
und die Maschinerie die industrielle Production. An die Stelle der Ma- 
nufactur trat die moderne grosse Industrie, an die Stelle des industriel- 
len Mittelstandes traten die industriellen Millionäre, die Chefs ganzer 
industrieller Armeen, die modernen Bourgeois, 
„Die grosse Industrie hat den Weltmarkt hergestellt, den die Ent- 
deckung Amerika’s vorbereitete. Der Weltmarkt hat dem Handel, der 
Schifffahrt, den Landcommunicationen eine unermessliche Entwicklung ge- 
geben. Diese. hat wieder auf die Ausdehnung der Industrie zurückgewirkt 
und in demselben Maasse, worin Industrie, Handel, Schifffahrt, Eisen- 
bahnen sich ausdehnten, in demselben Maasse entwickelte sich die Bour- 
geoisie, vermehrte sie ihre Capitalien, drängte sie alle vom Mittelalter 
her überlieferte Classen in den Hintergrund.“
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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